Ausstellung 12.04. bis 09.11.25
Im Mittelpunkt der Jubiläumsausstellung stehen 200 besondere Exponate: 100 Objekte, die der Mensch am Körper trug, und weitere 100, mit denen er seine Umgebung gestaltete.
Die Ausstellung erstreckt sich über das gesamte Haus und bietet mit einer einzigartigen Trachtengewandausstellung, interaktiven Erlebnissen sowie künstlerischen Interventionen neue Perspektiven auf historische Artefakte. Dabei wird auch die Museumsgeschichte als Kulturgeschichte lesbar: in Zeiten revolutionärer technischer Neuerungen sollte das Museum Traditionen und Überlieferung für jüngere Generationen bewahren und vermitteln. Diese Herausforderung ist heute sicher wieder besonders akut.
Von einem kleinen Bestand im Gründungsjahr 1925 mit 1946 Objekten ist die Sammlung inzwischen auf über 10.000 Exponate angewachsen. Die Ausstellung widmet sich der Bedeutung dieser Dinge: sie erzählt die Geschichten hinter den Objekten und macht deren sinnliche Wahrnehmung erfahrbar. Die Besucher können 200 ausgewählte Exponate entdecken, die das Leben der Menschen in der Region über Jahrhunderte hinweg prägten. Postkarten erschließen die entsprechenden Objekte.
Ein Höhepunkt ist die Trachtengewandausstellung: 100 historische Kleidungsstücke, Hüte, Schmuckstücke, Gürtel und Schuhe werden in einer raumfüllenden Installation präsentiert. Diese außergewöhnliche Inszenierung ist aus verschiedenen Perspektiven – sogar mit Ferngläsern – erlebbar. Die Ausstellung verknüpft materielle Kultur mit modernem Storytelling und interaktiven Elementen.
Ausstellungsort
Sammlungen zu bürgerlicher und bäuerlicher Kultur der ehemals Freisingischen Grafschaft Werdenfels. Vor- und frühgeschichtliche Bodenfunde, Kunsthandwerk aus Eisen und Holz, historische Photographien, Dokumentation der Erstbesteigung der Zugspitze.
Bis 8.11.2026, im Haus
Die Interventionen der Keramikerin Stephanie Borchardt, des Gestalters Christoph Leuner und des Malers und Lyrikers Günter Nosch regen zu einem frischen, offenen Blick auf historische Objekte an.
Bis 14.2.2027, im Haus
Das Werk dieser drei Künstlerinnen steht exemplarisch für viele, deren Stimmen im Kunstbetrieb kaum Gehör fanden.
Museum, Garmisch-Partenkirchen
Villa des Mannheimer Zigarrenfabrikanten Ludwig Mayer-Doß. Internationales Zentrum der Strausspflege und -forschung.
Museum, Garmisch-Partenkirchen
Von Marianne Aschenbrenner aufgebaute Porzellan- und Puppensammlung in ihrem ehemaligen Wohnhaus und in einem modernen Anbau. Frühe europäische Porzellane, Puppensammlung mit kostbaren Modellen.
Bis 6.1.2027, Mittenwald
Die Ausstellung enthüllt die sagenhafte wie geologisch spektakuläre Geschichte des Ölschiefers, der Gewinnung, den Vertrieb sowie die Verwendung des Steinöls.