Ausstellung 29.10.21 bis 13.02.22

Kunst- und Ausstellungshalle

Adam, Eva und die Schlange

Werke aus der Schenkung Sammlung Hoffmann

Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle: Anhand von etwa 150 hochkarätigen Werken aus der Privatsammlung moderner und zeitgenössischer Kunst von Erika und Rolf Hoffmann vermittelt die Ausstellung einen umfangreichen Überblick. Bis 13.2.22

Anhand von etwa 150 hochkarätigen Werken aus Malerei, Fotografie, Zeichnung, Skulptur, Installation und Videokunst vermittelt die Ausstellung einen umfangreichen Überblick moderner und zeitgenössischer Kunst aus der bedeutenden Privatsammlung von Erika und Rolf Hoffmann. Die Schenkung befindet sich seit 2018 in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD).

Die Präsentation offenbart überraschende Korrespondenzen zwischen Werken und regt in verdichteten dialogischen Situationen gesellschaftliche, existenzielle und philosophische Fragen an. Begriffe wie Energie, Radikalität, Innovation, Vergänglichkeit, Körperlichkeit oder Flüchtigkeit werden durch die Arbeiten von Künstlern wie Carla Accardi, Yael Bartana, Christian Boltanski, Monica Bonvicini, Isa Genzken, Felix Gonzalez-Torres, Georg Herold, Barbara Kruger, Yayoi Kusama, Ernesto Neto, Julian Rosefeldt, Frank Stella, Wolfgang Tillmans oder Andy Warhol lebendig.

Die Vielfalt der künstlerischen Äußerungen spiegelt in der Ausstellung die Reichhaltigkeit der Sammlung.

Die Sammlung Hoffmann

Erste Ankäufe unternahm das Ehepaar Hoffmann bereits in den 1960er-Jahren. Heute vereint die Sammlung rund 1.200 Werke. Dabei waren der direkte Dialog und ein intensiver Austausch mit den Künstlern die grundlegende Basis für ihre Entscheidungen.

Die Ausstellung erlaubt einen tiefen Einblick in die Sammlung in ihrer Individualität, Subjektivität und auch Privatheit: Erika Hoffmann bezeichnet die Werke auch als „Familienmitglieder”.

Das über Grenzen und Generationen hinweg dialogische, korrespondierende und synergetische Prinzip der Sammlung wird durch eine offene und medienübergreifende Inszenierung deutlich erkennbar.

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