Ausstellung 03.04. bis 01.11.20

Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Afrika im Blick der Fotografen

Völklingen, Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Die Arbeiten der afrikanischen Fotografen erzählen vom Alltag in den Städten, von widerspenstiger Natur, von Industrie, den Spuren der Vergangenheit, von Pop-Kultur und dem Lebensgefühl der Menschen in ihrer Heimat. Bis 1.11.20

Wir kennen Berlin, Paris, London und vielleicht auch New York. Aber was wissen wir über Lagos, Kapstadt oder Kinshasa?

Die heutigen Diskurse über Afrika und die Vorstellungen des afrikanischen Alltags sind vielfältig. Vielfältig gespeist aus einer westlich geprägten Sichtweise, die den schwarzen Kontinent alptraumhaft mit allerlei Klischees beladen. Die Arbeiten der Fotografen aus Marokko, Algerien, dem Senegal, der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Südafrika erzählen vom Alltag in den Städten, von widerspenstiger Natur, von Industrie, den Spuren der Vergangenheit und von Pop-Kultur, sie gewähren Einblicke in das Selbstbewusstsein und Lebensgefühl der Menschen in ihrer Heimat, geleitet vom gemeinsamen Motiv, Afrika neu zu denken und vor allem zu erzählen.

Es sind insbesondere die Geschichten aus dem unmittelbaren Umfeld der Fotografen, die uns hier begegnen: der Alltag in den Städten, die Industrie, die Spuren der Vergangenheit und die Pop-Kultur. Themen sind unter anderem das ambivalente Erbe des Bergbaus in Südafrika, Umweltverschmutzung, das Leben in der Demokratischen Republik Kongo oder auch die Kultur der Fußballstadien in Algerien.

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