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8.3.2023
Alex Katz, Black Hat #2 zu „Alex Katz. Cool Painting”, AT-1010 Wien
Alex Katz, Black Hat #2, 2010, ALBERTINA, Wien – Sammlung Batliner
© Bildrecht, Wien 2023

Ausstellung 04.02. bis 04.06.23

Alex Katz. Cool Painting

Die Albertina

Albertinaplatz 1
AT-1010 Wien
Ganzjährig:
Mo-Di, Do, Sa-So 10-18 Uhr
Mi, Fr 10-21 Uhr

Analog zu Miles Davis und dem „Cool Jazz” gilt Katz seither als Erfinder des „Cool Painting”: die Motive für das „unterkühlte Malen” findet Katz in der gut situierten Freizeitgesellschaft seiner Künstlerumgebung und den Landschaften von Maine. Es handelt sich fast ausschließlich um Freunde, um Literaten, viele seiner Sujets stammen auch aus der New Yorker Tanzszene.

Alex Katz, 1927 in New York geboren, zählt zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen US-amerikanischen Kunst. Großformat, breiter Pinselstrich, starke Farben: so kennt man Katz. Ihm geht es um Farbe und Komposition. Doch was macht Alex Katz bis heute so einzigartig?

Formalästhetisch haben wir Katz zweifelsohne die Rettung der Strenge des Hard-Edge-Paintings in die figurative Malerei zu verdanken. Die scharfkantigen Umrisse des Hard-Edge, der Radical Flatness galten als Endpunkt der Malerei: es war Kunst, die reine Abstraktion und künstliche Motive abbilden wollte. Mit anderen Worten: Kunst für eine puristische Darstellung von künstlichen Motiven und Formen – keineswegs dazu geeignet, Motive aus der banalen Realität darzustellen. Damit bricht Alex Katz und kombiniert schnöde Wirklichkeitsdarstellungen aus dem Alltag mit dieser vermeintlich dafür nicht geeigneten Malweise des Hard-Edge.

Zu seinem 95. Geburtstag zeigt die Albertina eine umfassende Würdigung des Künstlers aus den reichen Beständen ihrer Sammlung.

POI

Ausstellungsort

Alber­tina

Kunst von der Renaissance bis in die Gegenwart in einem der schönsten klassizistischen Palais Europas. Sammlung Batliner, ergänzt durch außergewöhnliche Werke von Paul Klee der Sammlung Carl Djerassi und Hauptwerke der Sammlung Eva und Mathias Forberg.

Bis 15.9.2024, im Haus

Eva Beresin. Thick Air

Beresins Werk ist eng mit der Familien­ge­schichte der Künstlerin verwoben: erst nach dem Tod ihrer der Shoah ent­kommen Mutter entdeckte Beresin 2007 deren 1945 ge­schrie­bene Tage­bücher.

Bis 13.10.2024, im Haus

Franz Grabmayr

Aus der Nähe betrachtet gemahnen seine oft bis zu 100kg schweren, plastischen Gemälde an abstrakte, zufällige Kompo­sitionen, aus größerer Ent­fernung hingegen ist die Nähe zum jeweiligen Studien­objekt zu erahnen.

Dependance, Klosterneuburg

Alber­tina Kloster­neu­burg

Museum, Wien

Öster­reichi­sches Film­museum

Museum, Wien

Öster­reichi­sches Theater­Museum

Zoo, Wien

Sch­met­ter­ling­haus

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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