Alexander der Große

Verehrt, gefürchtet, vergöttlicht

Ausstellungszentrum Lokschuppen
22.3.-3.11.2013

Rathausstraße 24
83022 Rosenheim

08031-365-9036
lokschuppen@rosenheim.de

www.lokschuppen.de
www.lokschuppen.de/al...-die-ausstellung.html

Mo-Fr 9-18 Uhr
Sa-So+Ft 10-18 Uhr

Ale­xander der Große bewäl­tigte schein­bar Un­er­reich­bares ohne Mühe und zog mit seinem Heer bis ans Ende der damals be­kann­ten Welt. Wer war dieser Mann, der aus einem kleinen nord­grie­chi­schen König­reich kam und Herr­scher über die antike Welt wurde?

Phalanx Vorplatz Lokschuppen
Sie weisen den Weg in die Ausstellung: große Phalanx-Formation eines Heeres mit über 5 Meter hohen Sarissen (Langwaffen) auf dem Vorplatz des Lokschuppens.
Eingang Lokschuppen Alexander
Der Besucher wird mitgenommen auf den abenteuerlichen Eroberungszug aus der makedonischen Heimat über Kleinasien, Ägypten, Persien bis nach Indien und zurück nach Babylon.
Issos Keilerei Alexandermosaik
Issos - die große Keilerei. Das in Originalgröße projizierte Alexandermosaik wird in seiner ganzen Komplexität erfassbar, indem an einem Infoterminal einzelne Figuren, Szenen und Objekte ausgewählt werden...
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In Susa, einer der großen Residenzen der Perser, fand man glasierte Ziegelreliefs mit Darstellungen von Soldaten. Sie symbolisieren die Leibgarde des persischen Großkönigs.
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Griechische Helme. Die bronzenen Helme hatten verschiedene Formen. Der ausgestellte Helm ist eine Rarität, da die Flügelaufsätze noch erhalten sind.
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Eine Weltpremiere: das einzige im Original erhaltene „Tropaion“. Das griechische Siegesmal aus der Alexanderzeit wird erstmals in Rosenheim der Öffentlichkeit präsentiert.
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Das Widderhorn soll daran erinnern, daß Alexander von den Priestern des widderköpfigen Gottes Amun-Re als Sohn anerkannt wurde.
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Im Bankettsaal des Palastes von Babylon kann der Besucher lässige Tage mit Alexander und seinen Freunden verbringen. Die Tafel ist gedeckt mit kostbarem Geschirr.
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Herakles als Tischgenosse: der sog. Tisch-Herakles war Gefährte am Abend und in der Früh.
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Ein trypisch persisches Gefäß ist das Rhyton, das vorne aus dem Oberkörper eines Tieres oder Mischwesens besteht und hinten in einem Horn ausläuft.
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Von der Decke herabhängende offene Zelte bilden erzählerische Schwerpunkte. Unter diesen Zeltkuppeln werden besonders relevante Ereignisse in vertiefender Form erzählt.
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Alexander wollte und kam bis ans Ende der damals bekannten Welt: Blick in den Bereich „Indien“.
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Der Lokschuppen mit seinem 1.500 Quadratmeter großen Ausstellungshalbrund bietet den idealen architektonischen Rahmen, um die räumliche Dimension des Alexanderzuges für den Besucher erfahrbar zu machen.
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Das Erleben des Feldzuges wird durch den Einsatz modernster Technik unterstützt: Virtuelle Animationen und Filmsequenzen verdeutlichen Schlachtabläufe.
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Der Besucher folgt Alexander durch sein Leben, von der Kindheit bis zum Totenbett (die Bettpfosten sind original). Er wurde nur 32 Jahre alt.
Alexander mit Amunshörnern
Alexander mit Amunshörnern
Plakat
Plakat
Alexander der Große :: Ausstellung
  • Mini-Map mit Marker
Alexander der Große, schon zu Lebzeiten ein „Superstar“, bewältigte scheinbar Unerreichbares ohne Mühe und zog mit seinem Heer bis ans Ende der damals bekannten Welt. Wer war dieser Mann, der aus einem kleinen nordgriechischen Königreich kam und Herrscher über die antike Welt wurde? Die biographisch aufgebaute Ausstellung geht dieser Frage nach, indem sie die Person Alexanders und seine wichtigsten Lebensstationen vorstellt.

Alexanders Weg von Makedonien zum Indus

Die Landesausstellung präsentiert zuerst die makedonische Heimat Alexanders, um ihn dann auf seiner langen Reise bis zum Indus zu begleiten. Dabei begegnet man unterschiedlichsten Kulturen in Phönizien, Ägypten, Mesopotamien, Persien und Baktrien, dem heutigen Afghanistan. Die Ausstellung greift politisch wirksame Ereignisse im Leben Alexanders auf, wie die entscheidenden Schlachten bei Issos und Gaugamela, die Ernennung zum Pharao und die Inbesitznahme des persischen Throns. Ein Anliegen ist es, die Persönlichkeit Alexanders dem Besucher in ihren vielfältigen Facetten näher zu bringen: Seine Ziele, seine Nachahmung der mythischen Helden und Göttergestalten, seine Eskapaden und Exzesse sowie seine Niederlagen.

Der Zug von Makedonien nach Indien blieb nicht ohne Auswirkungen auf den jungen Eroberer, der sich aus Notwendigkeit, aber auch aus Überzeugung den Landessitten anpasste. Luxus und Pracht des persischen Reiches beeindruckten ihn so sehr, dass er sogar orientalische Gewänder trug und beabsichtigte, die Sitte des Niederkniens vor dem Herrscher zu übernehmen. Seine freiheitsliebenden griechischen Gefolgsleute protestierten – Akkulturation war zu allen Zeiten eine schwierige Angelegenheit. Dennoch wirkten die griechischen Ideen und Ideale auf die eroberten orientalischen Reiche und es entstanden neue, bislang noch nie da gewesene Vermischungen der Kulturen.

450 hochkarätige Exponate (u.a. aus zahlreichen europäischen Museen wie dem Louvre in Paris, dem British Museum in London, den Koninklijke Musea in Brüssel, dem Rijksmuseum van Oudheden in Leiden und bekannten deutschen Sammlungen) lassen den Besucher eintauchen in die Welt Alexander des Großen.

Moderne Inzenierung und spannende Exponate

Antike Texte, moderne Medien und großräumige Inszenierungen sowie spannende Exponate rekonstruieren die damaligen Ereignisse in einer neuen lebendigen Form. Eine umfangreiche Mitmachebene und interaktive Medien greifen spezielle Themen für Kinder heraus. Ein vielseitiges Begleitprogramm wird neben Vorträgen, Führungen und Reisen auch ein museumspädagogisches Bildungsprogramm für Schüler, Kindergartenkinder und Familien anbieten.