Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz

Kunstmuseum Bayreuth
12.3.-5.6.2017

Maximilianstraße 33
95444 Bayreuth

www.kunstmuseum-bayreuth.de
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Di-So 10-17 Uhr

Dreißig Jahre nach dem ge­schei­terten Atten­tat auf Adolf Hitler – brachte Alfred Hrdlicka seinen Zyklus „Wie ein Toten­tanz – die Ereig­nisse zum 20. Juli 1944” heraus: 53 groß­for­ma­tige Blätter in der ihm eigenen, drasti­schen Bildwelt.

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Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz :: Ausstellung
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Der österreichische Künstler Alfred Hrdlicka (1928 – 2009) war ein großartige Zeichner, Graphiker und Bildhauer. 1974 – dreißig Jahre nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler – brachte Alfred Hrdlicka seinen Zyklus „Wie ein Totentanz – die Ereignisse zum 20. Juli 1944” heraus: 53 großformatige Blätter in der ihm eigenen, drastischen Bildwelt und mit allen Finessen der Radiertechnik. In ihnen nahm er die Grausamkeit und Banalität des Nationalsozialismus zum Anlass, schlug einen Bogen durch die europäische Geschichte und thematisierte aktuelle Unrechtsregime, wie zum Beispiel die Militärjunta in Chile. Bis heute haben die Blätter von ihrer Aktualität nichts eingebüßt.

Diese Radierfolge stellt einen der Hauptaspekte der Hrdlicka-Sammlung im Kunstmuseum Bayreuth dar. Sie steht zusammen mit der Bronze „Marsyas I”, die in der Brautgasse auf das Museum hinweist, im Mittelpunkt dieser Ausstellung.