Ausstellung 07.02. bis 25.05.26
Heute gilt ▸Max Liebermann (1847-1935) als einer der bedeutendsten Künstler der Moderne. Doch sein Aufstieg an die Spitze der bedeutendsten deutschen Künstlervereinigungen war steinig. Schon früh knüpfte Liebermann Kontakte nach Frankreich, in die Niederlande und nach England, um sich in den europäischen Kunstzentren zu etablieren. Seine Motive stießen zunächst auf Ablehnung, die Anerkennung blieb lange aus. Erst Schritt für Schritt setzte er sich in seiner Geburtsstadt Berlin durch.
Um 1900 wurde Liebermann zu einer Schlüsselfigur der Berliner Moderne: als führendes Mitglied der Berliner Secession brachte er Werke von Künstlern wie ▸Claude Monet, ▸Auguste Rodin oder ▸Vincent van Gogh nach Berlin. Später, als Präsident der Preußischen Akademie der Künste agierte er als Reformer, und setzte sich gleichzeitig dafür ein, umstrittene Künstler, wie ▸Heinrich Zille oder ▸George Grosz öffentlich zu verteidigen. Bis zum erzwungenen Austritt aus seinen öffentlichen Ämtern in den 1930er Jahren setzte sich leidenschaftlich für die Freiheit der Kunst ein und wusste seine einflussreichen Positionen zeitlebens zu nutzen – auch gegen erhebliche Widerstände.
Ausstellungsort
Restauriertes Sommerhaus Max Liebermanns mit Garten. Gemälde mit Motiven von Haus und Garten. Leben und Wirken des berühmten Berliner Malers. Entrechtung in der NS-Zeit.
Museum, Aachen
Kunst aus drei Jahrtausenden: bürgerliche Kunstkammer, niederländische Malerei des goldenen Zeitalters und mittelalterliche Skulptur, großformatige Gemälde niederländischer und flämischer Künstler, Düsseldorfer Malerschule, Klassische Moderne und Expressionismus. Glasmalerei.
Museum, Amsterdam
Größte Sammlung von Werken Vincent van Goghs.
Museum, Düsseldorf
Umfangreiche Kunst- und Kunstgewerbesammlungen des früheren Kunstmuseums. Werke der italienischen und holländischen Malerei und Skulptur, Kunstgewerbe und Möbel. Hochkarätige Ausstellungen.
Ab 21.3.2026, Konstanz
Was gibt es Neues? Ausgehend von dieser vertrauten Einstiegsfrage lenkt die Ausstellung den Blick auf die jüngsten Sammlungszugänge.
Bis 8.6.2026, Potsdam
Als groß angelegte Überblicksausstellung zum Impressionismus in Deutschland versammelt die Schau über 90 Gemälde auch weniger bekannter Künstler.