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13.11.2025
Rhonegletscher früher zu „Alpengletscher im Wandel”, AT-1010 Wien
© Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege: Archiv Wehrli
Rhonegletscher heute zu „Alpengletscher im Wandel”, AT-1010 Wien
© Jürgen Merz

Ausstellung 19.11.25 bis 10.01.26

Alpengletscher im Wandel

Historische Vergleichsfotos

Naturhistorisches Museum

Burgring 7
AT-1010 Wien
01-52177-335
info@nhm-wien.ac.at
Ganzjährig:
Mo, Do-Sa 9-18 Uhr
Mi 9-20 Uhr
Di geschlossen

Gletscher sind sensible Klima-Indikatoren. Mehr als 99% der Gletscher weltweit schmelzen. Ihr Rückzug zeigt, wie rasant sich unser Klima erwärmt. In Warmzeiten ist ein gewisser Gletscherschwund natürlich, doch hat sich dieser Prozess in den letzten Jahrzehnten dramatisch beschleunigt. Auch die Gletscher in unseren Alpen schmelzen rasch und unaufhaltsam. Selbst in großen Höhen bleibt den Sommer über kaum noch Schnee liegen, daher kann sich auch kein neues Eis bilden.

Die Gletscher in den Alpen stammen aus der letzten Eiszeit. Nach einem Wachstum während der „kleinen Eiszeit” erreichten sie um 1850 ihren letzten Höchststand. Heute schwindet ihr Eis rapide. Den Messungen und Prognosen des Alpenvereins zufolge, könnte Österreich schon in 40 bis 45 Jahren weitgehend eisfrei sein.

In der Foto-Ausstellung wird klar, der Klimawandel ist längst – auch bei uns – angekommen und im höchsten Maße konkret. In einzigartigen Bild-Paaren zeigt Jürgen Merz Gletscher „vorher und nachher”. Penibel spürt er die Standorte von Fotografen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts auf, wo diese damals prächtige Gletscherlandschaften vorfanden. Jahrzehnte später begegnet Merz an denselben Stellen völlig veränderten Landschaften, aus denen das „ewige Eis” längst verschwunden ist.

Noch nie wurde das Ausmaß des Gletscherrückgangs im gesamten Alpenraum so erschütternd und eindringlich vor Augen geführt wie im Vergleich der aktuellen Bilder mit ihren historischen Pendants.

POI

Ausstellungsort

Natur­histo­risches Museum

Präch­tiger Palast der Natur­wissen­schaft und eines der be­deu­tend­sten natur­wissen­schaft­lichen Museen der Welt. Berühmte und un­er­setz­bare Expo­nate, etwa die 25.000 Jahre alte Venus von Willen­dorf, die vor über 200 Jahren aus­ge­stor­bene Steller­sche See­kuh, riesige Saurier­skelette und vieles mehr. Eines der 10 besten Museen der Welt.

Dependance, Wien

Patho­logisch-ana­tomi­sches Museum

Be­deu­ten­des Denk­mal zur Ge­schichte der Kranken­ver­sorgung und der Medizin. Welt­weit größte Samm­lung patho­lo­gi­scher Präparate. Feucht- und Trocken­präpa­rate, Moula­gen und Geräte.

Stichwort

Quagga-Präparat

Bis 22.2.2026, Wien

Michaelina Wautier

Die außer­ge­wöhn­liche Vielfalt ihrer Arbeiten sprengt nicht nur gängige Erwar­tungen an Künstle­rinnen ihrer Zeit, sondern zeichnet sich außerdem durch Innovation, feinen Humor und psycho­logische Tiefe aus.

Bis 6.4.2026, Wien

Chine­sische Kunst aus der Verbo­tenen Stadt

Die Aus­stellung zeigt Parallelen und Unter­schiede zwischen Ost und West in vergleich­baren histo­rischen Perioden auf.

Museum, Wien

Kunst­histo­risches Museum

Ge­mälde­galerie, Ägyp­tisch-Orien­ta­li­sche Slg., Antiken­samm­lung, Kunst­kammer, Münz­kabi­nett. Eines der größten und be­deu­tend­sten Museen der Welt. Objekte aus dem alten Ägypten, der Antike, dem Mittel­alter und der Neu­zeit bis etwa 1800.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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