Ausstellung 16.06.20 bis 03.10.21

Von der Heydt Museum

An die Schönheit. Stars der Sammlung

Kunstschätze aus den vergangenen 200 Jahren

Wuppertal, Von der Heydt Museum: Die chronologisch präsentierte Auswahl an Meisterwerken des Museums macht deutlich, welchen besonderen Rang die Sammlungen besitzen. Bis 3.10.21

Die chronologisch präsentierte Auswahl an Meisterwerken des Museums macht deutlich, welchen besonderen Rang die Sammlungen besitzen.

Der Ausstellungs-Parcours führt durch die wichtigsten Epochen und Stilrichtungen der vergangenen 200 Jahre: vorgestellt werden Entwicklungen der Kunst vom 19. bis ins 20. Jahrhundert, von der Romantik zum Biedermeier, vom Impressionismus zum Expressionismus und Kubismus, über die Kunst der 20er/30er Jahre bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Den Ausklang bilden verschiedene Kunstrichtungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Besondere Schwerpunkte der Präsentation bilden die Impressionisten, mit Bildern von Monet, Degas, Renoir, Cézanne, Toulouse-Lautrec, van Gogh und Gauguin. Munch, Hodler und Paula Modersohn-Becker gehören zu den Künstlern, die um 1900 einer modernen Ausdruckskunst den Weg bereiteten. Auch von den „deutschen Impressionisten” Liebermann, Slevogt und Corinth besitzt das Museum wichtige Werke.

Zu den Highlights der Schau gehören auch die Bilder der Expressionisten: Mit Beispielen von Rohlfs und Kokoschka, Beckmann, Munch und Modersohn-Becker, mit Gemälden der „Brücke“-Künstler sowie Werken von Künstlern aus dem Kreis des „Blauen Reiter“ ist der Expressionismus repräsentativ vertreten.

Mit Otto Dix und Max Beckmann stehen sich hier zwei prägende Künstler der Neuen Sachlichkeit gegenüber. Dem Dix-Gemälde „An die Schönheit” (1922) ist der beziehungsreiche Titel der Schau entliehen. Es folgt eine „phantastische” Begegnung mit Gemälden der Surrealisten Max Ernst und Salvador Dalí. Picasso, ein Ausnahmekünstler des 20. Jahrhunderts, ist mit Beispielen aus verschiedenen Schaffensphasen präsent.

Ernst Wilhelm Nay, Paul Klee, Willi Baumeister und Fritz Winter zählen zu den Wegbereitern der Abstraktion in Europa, Hans Hofmann in den USA. Mit Beispielen der Konzept-Kunst, der malerischen Reduktion und der Farbfeldmalerei werden zu radikal bildnerischer Neugestaltung strebende Tendenzen der abstrakten Kunst von den 60er bis in die 90er Jahre vorgestellt.

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