Ausstellung 22.05. bis 26.06.22

Roentgen-Museum Neuwied

Andreas Bruchhäuser

Neuwied, Roentgen-Museum Neuwied: Schon während des Studiums hatte Andreas Bruchhäuser sich mit der Landschaft als Thema für seine Bildideen auseinandergesetzt, insbesondere in der Technik des Pleinair mittels Pastellmalerei. Bis 26.6.22

Die Ausstellung zum 60. Geburtstag von Andreas Bruchhäuser gibt den Blick frei auf über 40 Jahre Auseinandersetzung mit der Kunst. Der Werkschau liegt zudem ein außergewöhnliches Konzept zu Grunde, welches in seiner Stringenz einmalig ist: sie zeigt aus jedem Jahr zumindest eine Arbeit. So ist es spannend zu erleben, wie der Maler mit der Zeit seine künstlerische Handschrift entwickelt hat.

Der aus einer Künstlerfamilie stammende, in Koblenz-Ehrenbreitstein lebende Maler Andreas Bruchhäuser wurde 1962 in Bad Aussee/Österreich geboren und ist ab 1965 in Woldert im Westerwald aufgewachsen. 1981 begann er ein Kunststudium an der Städelschule in Frankfurt bei Prof. Thomas Bayrle und wechselte von 1982-1986 an die Kunstakademie Düsseldorf zur Klasse von Prof. Rissa (Karin Götz). Das Informel ihres Mannes K.O. Götz hatte dabei eine Stil-bildende Auswirkung auf seine Bildsprache, vornehmlich in der figürlichen Malerei und im Portrait.

Schon während des Studiums hatte Andreas Bruchhäuser sich, entgegen der in dieser Zeit vorherrschenden Strömung in der bildenden Kunst, mit der Landschaft als Thema für seine Bildideen auseinandergesetzt, insbesondere in der Technik des Pleinair mittels Pastellmalerei. Durch den Umzug nach Koblenz 1987 wurde zunehmend der Rhein zu seinem Sujet.

Andreas Bruchhäuser wurde 1996 ins „Saur Allgemeines Künstlerlexikon” aufgenommen. Seine Werke sind in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

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