Ausstellung 29.11.25 bis 22.02.26
Bienen, Raupen, Blumen – und immer wieder nackte Jungs, die selbstbewusst und geheimnisvoll den Blick ihrer Betrachter erwidern: die Gemälde von Andrej Dúbravský (*1987 in Nové Zámky, Slowakei) haben etwas Direktes und Ungezähmtes. Man sieht ihnen förmlich an, dass sie in idyllischer Natur und unter einem weiten Himmel entstehen.
Dúbravskýs Bilder wirken wie der flüchtige Nachhall von Sommererinnerungen. In ihnen klingt aber auch die Zerbrechlichkeit des natürlichen Gleichgewichts an, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen leben. Und sie erzählen vom Widerstand, der jedem Ausdruck von Vielfältigkeit und sexueller Selbstbestimmung innewohnt. Voller Emotionalität und Sinnlichkeit vermitteln Dúbravskýs Bilder entsprechend eine Lebenseinstellung, die von Offenheit, Gastfreundlichkeit und einem ganz natürlichen Sexappeal geprägt sind.
Dúbravský, bereits heute einer der bekanntesten und international erfolgreichsten Künstler der Slowakei, hat sein Studio auf dem Land in der Nähe von Bratislava eingerichtet. Er malt dort nicht nur, sondern züchtet auch Gemüse und hält sich Hühner. Der fruchtbare Boden bietet reichlich Nahrung für immer neue Motive, die der Künstler in seinem typischen, träumerisch-verwaschen Stil festhält.
Ausstellungsort
Das Ausstellungsprogramm des Kunstpalais konzentriert sich auf relevante Positionen der internationalen Kunstszene, die Anschluss an den zeitgenössischen Diskurs innerhalb und außerhalb der Kunst bieten.
Bis 22.2.2026, im Haus
Passend zur anziehenden Bildsprache der Filme schafft bonajo zusammen mit Théo Demans ganz eigene Umgebungen.
Im gleichen Haus
Museum, Erlangen
Bot. Garten, Erlangen
Zwar einer der kleinsten Gärten Deutschlands, aber gärtnerisch bis in die feinsten Details gelungen angelegt. Viele Anregungen, besonders auch für den Naturschutz.