Anja Niedringhaus. Bilderkriegerin

„Was vom Krieg bleibt, sind die Fotos…”

Käthe Kollwitz Museum
28.3.-30.6.2019

Neumarkt 18-24
50667 Köln

www.kollwitz.de

Di-Fr 10-18 Uhr
Sa-So+Ft 11-18 Uhr

Die Foto­grafin wurde während eines Afgha­nistan-Ein­satzes am 4. April 2014 im Alter von 48 Jahren von einem Atten­täter er­schossen. Die Aus­stellung zeigt über 90 groß­formatige Auf­nahmen, darunter 18 Original­abzüge aus dem Archiv der Foto­grafin sowie mehrere hand­signierte Prints.

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Anja Niedringhaus. Bilderkriegerin :: Ausstellung
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Nahezu ein Vierteljahrhundert berichtet Anja Niedringhaus (1965-2014) von Kriegsschauplätzen in aller Welt wie vom Balkan, aus dem Irak und immer wieder Afghanistan. Als die Fotografin dort während eines Reportage-Einsatzes am 4. April 2014 im Alter von 48 Jahren von einem Attentäter erschossen wird, hinterlässt sie ein beeindruckendes Œuvre.

Anlässlich ihres 5. Todestages ehrt das Käthe Kollwitz Museum Köln die Pulitzer-Preisträgerin mit einer groß angelegten Einzelausstellung. Diese erste posthume Retrospektive präsentiert ein Werk, das die „Bilderkriegerin” bereits zu Lebzeiten zur Ikone werden ließ: Im Auftrag von Nachrichtenagenturen wie der amerikanischen Associated Press (AP) entstanden legendäre Aufnahmen, die die weltweit wichtigsten Magazine und Zeitungen auf ihren Titelseiten druckten und die so im kollektiven Gedächtnis verankert sind.

Ihr umfangreicher Nachlass umfasst Bilder aus Kriegs- und Krisenregionen ebenso wie brillante Porträtaufnahmen und Sportfotografien. Die Ausstellung zeigt – erstmals durchgängig in Farbe – über 90 großformatige Aufnahmen, darunter 18 Originalabzüge aus dem Archiv der Fotografin sowie mehrere handsignierte Prints.