Auf beiden Seiten der Barrikade

Fotografie und Kriegsberichterstattung im Warschauer Aufstand 1944

Westpreußisches Landesmuseum
21.11.2019-8.3.2020

Klosterstraße 21
48231 Warendorf

www.westpreussisches-landesmuseum.de

Di-So 10-18 Uhr

2019 jährt sich zum 75. Mal der War­schauer Auf­stand. Nach dessen Scheitern wurde Warschau von den Ein­heiten der Wehr­macht und SS nahezu voll­ständig zerstört.

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Auf beiden Seiten der Barrikade :: Ausstellung
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2019 jährt sich zum 75. Mal der Warschauer Aufstand.

Im Sommer 1944 versuchte der polnische Untergrundstaat eine militärische Befreiung der polnischen Hauptstadt gegen die nationalsozialistische deutsche Besatzung zu erreichen. Das Ziel dieser Operation war die Errichtung einer demokratischen und eigenständigen Regierung nach der Befreiung Polens.

Anders als zur gleichen Zeit in Paris erhielten die Warschauer Aufständischen allerdings nicht die nötige Unterstützung seitens der Alliierten, da bereits 1943 von den USA, Großbritannien und der Sowjetunion vereinbart wurde, dass Polen und andere Länder Ost- und Mitteleuropas nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges unter den sowjetischen Machtbereich fallen sollten.

Nach dem Scheitern des Aufstands wurde Warschau von den Einheiten der Wehrmacht und SS nahezu vollständig zerstört. In den 63 Tage dauernden Kämpfen verloren beinahe 200.000 Menschen ihr Leben.

Die historisch-fotografische Ausstellung der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg, dem Museum des Warschauer Aufstandes in Warschau und der LFI (Leica Fotografie International) konzipiert.