Aus Orient und Okzident

Bücher, Karten, Globen des 16. und 17. Jahrhunderts

Bayerische Staatsbibliothek
21.1.-7.4.2019

Ludwigstraße 16
80539 München

www.bsb-muenchen.de

Mo-Fr 11-18 Uhr
So 13-17 Uhr

Zu Beginn der Frühen Neu­zeit weitete sich das Welt­bild, neue See­wege und un­be­kannte Konti­nente wurden ent­deckt und in Karten und Globen ver­merkt. Zu sehen sind u.a. zwei Globen von Gerhard Mer­cator, der Himmel­satlas von Andreas Cellarius und „De Revo­lutio­nibus” des Niko­laus Koper­nikus.

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Aus Orient und Okzident :: Ausstellung
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Die Ausstellungs-Trilogie präsentiert zum ersten Mal vereint in der Bayerischen Staatsbibliothek in München hundert Bestandshighlights der zehn regionalen Staatlichen Bibliotheken in Bayern.

Im zweiten Teil sind unter anderem Glanzstücke wie zwei Globen von Gerhard Mercator, der Himmelsatlas von Andreas Cellarius, „De Revolutionibus” des Nikolaus Kopernikus sowie ein Wappen von Lucas Cranach d. Ä. zu sehen.

Zu Beginn der Frühen Neuzeit weitete sich das Weltbild, neue Seewege und unbekannte Kontinente wurden entdeckt und in Karten und Globen vermerkt. Das Fragment einer Weltkarte für das Handelshaus der Welser in Augsburg von 1530 zeigt, dass Kaufleute die Tragweite dieser neuen Erkenntnisse schnell erkannten. Zu sehen sind prächtig gestaltete Einbände von Werken über fremde Welten und Kulturen aus den Privatbibliotheken humanistisch gebildeter Gelehrter und Fürsten.

Das 16. Jahrhundert war auch ein Jahrhundert des wissenschaftlichen Aufbruchs: Nikolaus Kopernikus‘ Abhandlung „De Revolutionibus Orbium Coelestium” über seine umwälzende Erkenntnis, dass die Sonne und nicht die Erde im Zentrum des damals bekannten Universums steht, wird ebenso gezeigt wie der prächtig illustrierte Himmelsatlas von Andreas Cellarius oder Gerhard Mercators detailreiche Erd- und Himmelsgloben (1541).