Ausstellung 27.03.21 bis 09.01.22

Lyonel-Feininger-Galerie

Becoming Feininger

Lyonel Feininger zum 150. Geburtstag

Quedlinburg, Lyonel-Feininger-Galerie: Im Rahmen einer Jubliläumsausstellung zum 150. Geburtstag ihres Namenspatrons ermöglicht es die Feininger-Galerie erstmals, entlang eines Parcours mit über 140 Werken das gesamte Schaffen des Künstlers zu entdecken. Bis 9.1.22

Lyonel Feininger, am 17. Juli 1871 in New York geboren, immigrierte 1887 nach Deutschland und wurde zu einem der gefragtesten Karikaturisten. Ab 1905 widmete er sich auch der Druckgrafik und ab 1907 zudem der Malerei. In wenigen Jahren emanzipierte sich Feininger zu einem der wichtigsten Vertreter der Moderne.

Den Sommer 1917 verbrachte er in Braunlage (Harz). Dort legte er sein grandioses Holzschnittwerk an. 1919 berief Walter Gropius ihn ans Bauhaus, wo Feininger „Meister der Formlehre” wurde und ab 1920 auch die Druckwerkstatt übernahm.

Die kristallinen Arbeiten der ab Ende der 1920er Jahre entstandenen Halle-Werke bilden den vorläufigen Höhepunkt seines Schaffens. Nach der Machtergreifung der Nazis 1933 übersiedelte er mit seiner Familie 1937 in die USA. Dort entfaltete der Künstler sein Spätwerk. Lyonel Feininger starb am 13. Januar 1956 in New York.

Im Rahmen einer Jubliläumsausstellung zum 150. Geburtstag ihres Namenspatrons ermöglicht es die Feininger-Galerie, entlang eines chronologischen Parcours mit über 140 Werken das gesamte Schaffen des Künstlers zu entdecken.

Hierfür wurden erstmals drei Feininger-Sammlungen zusammengeführt, die bislang zum Teil noch gar nicht, jedenfalls noch nie zusammen gezeigt wurden: die Samm­lung Dr. Hermann Klumpp in der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg, Werke aus der Feininger-Sammlung des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) sowie Arbeiten aus der 2019 gegründeten Stiftung Lyonel-Feininger-Sammlung Armin Rühl.

Lyonel-Feininger-Galerie ist bei:
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