Ausstellung 07.05. bis 01.11.26
Diese Ausstellung blickt auf das Gebäude von Daniel Libeskind und seine Entstehungszeit. Anhand von Modellen, Zeichnungen und Diskursen führt sie zurück in die Berliner Wende- und Nachwendezeit und trägt zum Verständnis der Genese heutiger Diskussionen um Erinnerung, Gedächtnis und Gedenken bei.
Im Sommer 1989 gewann der New Yorker Architekt den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des Berlin Museums – und wurde damit weltberühmt. Libeskind hatte sich intensiv mit der Berliner Geschichtslandschaft auseinandergesetzt und sie in sein Gebäude eingeschrieben. Der Entwurf reichte weit über die ursprüngliche Aufgabe hinaus, und Libeskind beeinflusste mit seinem Gebäude die deutsche Gedächtniskultur maßgeblich.
Ausstellungsort
Libeskind-Bau mit architektonischen Höhepunkten. Jüdisches Leben von den Anfängen über das Mittelalter bis in die Gegenwart. Holocaust, Restitution und Neugründung jüdischer Gemeinden. Tora-Rolle, hebräisches Alphabet, Klezmermusik.
Bis 12.4.2026, im Haus
Lanzmanns einzigartige Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
Ab 17.4.2026, Berlin
Die acht Meter hohe Installation, die zu Vedovas Hauptwerken zählt, ist in ihrer Komplexität und Monumentalität innerhalb seines Schaffens einzigartig.
Museum, Berlin
In Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute: die Sezessionisten und die Jungen Wilden, Dada und Fluxus, Neue Sachlichkeit und Expressionismus, Russen in Berlin, die Avantgarde in Architektur und Fotografie, Berlin unterm Hakenkreuz, die Stadt in Trümmern.
Museum, Berlin
Berliner Mauer, Berlins Weg von der Frontstadt zur Brücke Europas, gewaltfreier Kampf für Menschenrechte.