Ausstellung 27.11.26 bis 29.03.27
Seit mehr als 700 Jahren bezeichnet das Wort „bizarr” Phänomene, die die vertraute Ordnung der Welt radikal in Frage stellen: psychische Ausnahmezustände und Träume, Naturwunder, Monster, kühne Ideen und erstaunliche Erfindungen. Erstmals erzählt eine Ausstellung anhand historischer Quellen und zahlreicher Gemälde, Zeichnungen und Grafiken, wie Worte und Bilder über Jahrhunderte unsere Vorstellung vom Bizarren formten, und erschließt dabei eine fantastische, vielfach noch unbekannte Bilderwelt der Kunstgeschichte. Zu sehen sind bislang selten oder noch nie gezeigte Zeichnungen, Druckgrafiken, Bücher aus den Museumssammlungen der Kunstbibliothek sowie Meisterwerke der Gemäldegalerie, der Alten Nationalgalerie und des Kupferstichkabinetts.
Die Akteure dieser Geschichte bilden eine denkbar bunte Gesellschaft: u.a. Dante Alighieri (1265-1321), Hieronymus Bosch (um 1450-1516), Michelangelo (1475-1564), Piero di Cosimo (1462-1522), Francisco de Goya (1746-1828), Frank Zappa (1940-1993) und am Ende Superman mit seinem verrückten Gegenbild „Bizarro” aus dem Universum „Bizarro World”.
Ausstellungsort
Gebäudeensemble zwischen dem Verkehrsknotenpunkt Potsdamer Platz und dem früheren Lützowplatz mit dem Kunstgewerbemuseum, der Kunstbibliothek, dem Kupferstichkabinett und der Gemäldegalerie.
Im gleichen Haus
Größte graphische Sammlung in Deutschland und eine der vier bedeutendsten der Welt. Europäische und amerikanische Zeichnungen und Druckgrafik vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Illuminierte, d.h. mit Malereien geschmückte Handschriften des Mittelalters.
Ab 16.10.2026, Berlin
Werke, die einander bisher nie begegnet sind, stehen sich in der Ausstellung erstmals gegenüber und ermöglichen eine frische Auseinandersetzung mit Aspekten wie Identität, Schönheit, Status oder Macht.
Museum, Berlin
Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Meisterwerke aus allen kunsthistorischen Epochen, darunter Gemälde von van Eyck, Bruegel, Dürer, Raffael, Tizian, Caravaggio, Rembrandt und Rubens.
Bis 25.10.2026, Berlin
Nakayas sich ständig verändernde Nebeformationen überschreiten die traditionellen Grenzen der Bildhauerei.
Museum, Berlin