BodenSchätze

Archäologie in Köln

Römisch-Germanisches Museum
20.7.-31.12.2018

Roncalliplatz 4
50667 Köln

www.museenkoeln.de/ro...h-germanisches-museum

Di-So 10-17 Uhr

Köln ist die ein­zige Millionen­stadt Deutsch­lands, die auf eine zwei­tausend­jährige Stadt­geschichte zurück­blicken kann. Die Aus­stellung behandelt Themen, die bislang nicht oder nicht ange­messen in der Stän­digen Samm­lung des Museums vor­gestellt wurden.

Stiergefäß
Stiergefäß aus der jungsteinzeitlichen Siedlung Köln-Lindenthal. Rekonstruktion.
Tuffkugeln
Faustgroße Tuffkugeln als Schleudermaterial aus dem Flottenlager Köln-Alteburg
Porträtmedaillon
Porträtmedaillon von einem Grabmal des 1. Jahrhunderts n. Chr.
BodenSchätze :: Ausstellung
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Köln ist die einzige Millionenstadt Deutschlands, die auf eine zweitausendjährige Stadtgeschichte zurückblicken kann. So ist es wenig verwunderlich, dass bei unzähligen Baumaßnahmen im Stadtgebiet Zeugnisse aus der Vergangenheit ans Tageslicht kommen. Lange Zeit waren es Zufallsfunde, die oft zerstört, oder aber unsachgemäß geborgen und über den Kunsthandel in Privatsammlungen gelangt sind. Seit knapp 100 Jahren wird die Stadtarchäologie systematisch betrieben, werden Zeugnisse unserer reichen Vergangenheit sorgfältig geborgen und dokumentiert.

Die Ausstellung behandelt Themen, die bislang nicht oder nicht angemessen in der Ständigen Sammlung des Museums vorgestellt wurden. Sie widmet sich fünf Themen: der Bandkeramischen Siedlung Köln-Lindenthal, der ersten vollständig ausgegrabenen jungsteinzeitlichen Siedlung in Deutschland. Dem Flottenlager Köln-Alteburg, der bedeutendsten römischen Marinebasis nördlich der Alpen. Den spektakulären Neufunde der römischen Stadt, aus der Zeit des frühkaiserzeitlichen Oppidum Ubiorum und der Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Deutz, dessen Geschichte und Archäologie durch die Neugestaltung des rechten Rheinufers über Jahre hinweg im Fokus der Stadtarchäologie standen. Und schließlich der mittelalterlichen Stadt beleuchtet, deren Entwicklung in ungebrochener städtischer Kontinuität aus der Antike fortgeführt wurde.

Zu guter Letzt behandelt die Ausstellung die Geschichte des eigenen Hauses, denn das Römisch-Germanische Museum, die archäologische Schatzkammer der Stadt Köln, blickt auf eine durchaus facettenreiche „Vorgeschichte” zurück.