Böse Kaiser

Eine Ausstellung des Münzkabinetts

Kunsthistorisches Museum
12.11.-4.10.2020

Maria Theresien-Platz
1010 Wien

www.khm.at
www.khm.at/visit/exhibitions/evil-emperors/

Di-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Ob Cali­gula, Nero oder Com­mo­dus, sie gelten als Parade­bei­spiele für Cäsaren­wahn. Denn das end­gültige Urteil, ob jemand gut oder böse ist, wird un­aus­weich­lich von der Nach­welt gefällt.

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Böse Kaiser :: Ausstellung
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Das Bild, das die antike Überlieferung von römischen Kaisern gezeichnet hat, wirkt bis heute nach. Ob Caligula, Nero oder Commodus, sie gelten als Paradebeispiele für Cäsarenwahn. Denn das endgültige Urteil, ob jemand gut oder böse ist, wird unausweichlich von der Nachwelt gefällt, ungeachtet aller Behauptungen oder Bemühungen der betreffenden Person selbst.

Die Ausstellung stellt Aussagen aus der antiken Überlieferung, die zum Teil von Zeitgenossen stammen, zum Teil aber auch viele Generationen nach dem Ableben eines Kaisers aufgeschrieben wurden, der Münzprägung gegenüber. Diese beiden Quellen sind auf gänzlich verschiedene Art und Weise entstanden und verfolgten zudem völlig unterschiedliche Zielsetzungen. Manchmal prallen sie regelrecht aufeinander und sind nur selten in Einklang zu bringen. Zwar beruht auf ihnen ein Großteil unseres Wissens über die Geschichte der Antike, aber es zeigt sich, wieviel Raum zwischen persönlicher Meinung und offizieller Darstellung verbleibt.

Es werden bewusst Klischees und Anekdoten aufgegriffen und es wird versucht, diese anhand von Beispielen aus den Beständen des Münzkabinetts zu illustrieren.