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15.4.2024
(modifiziert)
Bröhan-Museum zu „Bröhan-Museum (Museum)”, DE-14059 Berlin
Gebäude zu „Bröhan-Museum (Museum)”, DE-14059 Berlin
 zu „Bröhan-Museum (Museum)”, DE-14059 Berlin

Museum

Bröhan-Museum

Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus

SchIoßstraße 1a
DE-14059 Berlin
Ganzjährig:
Di-So+Ft 10-18 Uhr

Das international ausgerichtete Spezial- und Epochenmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus zeigt Kunsthandwerk und Industriedesign von der Jahrhundertwende bis zu den 20er und 30er Jahren sowie eine Bilder-Galerie mit Schwerpunkt Berliner Secession.

Der Museumsgründer

Das Museum ist nach seinem Gründer Karl H. Bröhan (1921-2000) benannt. Als leidenschaftlicher Sammler und großer Kenner von Jugendstil, Art Deco und der Kunst der Berliner Secession eröffnete Bröhan 1973 ein Privatmuseum in einer Dahlemer Villa. Anlässlich seines 60. Geburtstags schenkte Bröhan die Sammlung dem Land Berlin. Seit 1994 ist das Bröhan-Museum ein Landesmuseum.

Die heutigen Räume gehören zum Ensemble des Schloss Charlottenburg und wurden ursprünglich für das Garderegiment errichtet. Das Museum verfügt über eine einzigartige Sammlung zu Jugendstil, Art Deco und der Kunst der Berliner Secession. Es zeigt eine Präsentation aus dem Sammlungsbestand, die sich in einem zweijährigen Rhythmus verändert, nimmt zeitgleich aber auch Themen des Jugendstils, des Art Deco und der Berliner Secession auch Fragen von Kunst und Gestaltung bis in die Gegenwart in den Blick.

Jugendstil

Die Jugendstil-Sammlung ist das Herzstück des Bröhan-Museums. Sie zeigt die verschiedenen nationalen Ausprägungen dieser Kunstrichtung, etwa in der englischen Arts-and-Crafts-Bewegung, dem französischen Art Nouveau, dem deutschen und skandinavischen Jugendstil und der Wiener Secession.

Das Museum besitzt herausragende Werke von Hector Guimard, Eugène Gaillard und Louis Majorelle, ebenso wie bedeutende Ensembles von Henry van de Velde, Peter Behrens und Alfred Grenander. Besonders reich ist die Porzellansammlung, die Arbeiten der wichtigsten deutschen, französischen und skandinavischen Manufakturen versammelt. Die Glaskunst des Jugendstils ist durch Werke von Emile Gallé, Daum Frères et Cie. und Johann Loetz Wwe. anschaulich repräsentiert.

Art Deco und Funktionalismus

Das Bröhan-Museum hat einen erstklassigen Bestand an Möbelensembles des französischen Art Deco, darunter zahlreiche Entwürfe von Jacques Émile Ruhlmann.

Im Bereich der Metallkunst umfasst die Sammlung Schmiedearbeiten von Edgar Brandt sowie Silber von Jean Puiforcat und Tétard Frères. Der deutsche Art Deco zeigt sich unter anderem in Keramiken der Hael-Werkstätten und Metallarbeiten der Reimann-Schule.

Funktionalistische Gestaltungsansätze finden sich schon früh im Umkreis des Deutschen Werkbundes, der durch Arbeiten führender Mitglieder wie Richard Riemerschmid, Bruno Paul, Hermann Gretsch und Wilhelm Wagenfeld vertreten ist.

Berliner Secession

Die Bildersammlung des Bröhan-Museums umfasst Gemälde und Grafiken der Berliner Secession, insbesondere Hans Baluschek, Karl Hagemeister, Walter Leistikow, und Willy Jaeckel, von denen das Museum große Werkkonvolute besitzt. Neben diesen vier Malern sind weitere Berliner Secessionisten vertreten.

Die Sammlung spiegelt die Entwicklung vom Impressionismus und Symbolismus zum Expressionismus wider.

POI

Museum, Berlin

Museum Berg­gruen

Muse­um des 2007 ver­stor­be­nen Kunst­händ­lers Heinz Berg­gruen. Heraus­ragen­de Werke der Klas­si­schen Moder­ne: Pi­casso, Klee, Matisse, Braque, Laurens und Giaco­metti.

Museum, Berlin

Museum Scharf-Gersten­berg

Samm­lung Scharf-Ger­sten­berg. Die 1851 ur­sprüng­lich für die Pferde, Kut­schen und Leib­garde König Wil­helms IV. ge­plan­ten Ge­bäude wurden zwi­schen 1967 und 2005 durch das Ägyp­tische Museum genutzt.

Museum, Berlin

Abguß­samm­lung antiker Plastik

Gebäude, Berlin

Schloss Char­lotten­burg

Das ehe­mali­ge Sommer­schloß Lietzen­burg der preu­ßi­schen Köni­gin Sophie Char­lotte (1668-1705), Gema­hlin Fried­richs I. und Groß­mutter Fried­richs des Großen, wurde nach deren frühem Tod in Char­lotten­burg um­be­nannt. Baro­cke Parade­kammern, Por­zellan­kabi­nett, Ahnen­galerie und Schloß­kapelle.

Museum, Berlin

Käthe-Koll­witz-Museum

Arbei­ten der Grafi­kerin und Bild­hauerin Käthe Koll­witz.

Museum, Berlin

Museum Char­lotten­burg-Wilmers­dorf

Regio­nal- und All­tags­ge­schichte des 2001 ver­ei­nig­ten Be­zirks, Ber­liner Kultur­ge­schichte, Frauen­ge­schichte. Kunst­samm­lung mit Werken des 19. Jahr­hun­derts und der Ber­liner Se­ces­sion.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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