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15.4.2024
(modifiziert)
 zu „Brücke-Museum (Museum)”, DE-14195 Berlin
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Links: Ernst Ludwig Kirchner, Artistin - Marcella, 1910. Mitte: Ernst Ludwig Kirchner, Rückenakt mit Spiegel und Mann, 1912.
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Erich Heckel, Laute spielendes Mädchen, 1913, Öl auf Leinwand.
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Links: Ernst Ludwig Kirchner, Frauen im Bade, 1911. Rechts: Erich Heckel, Junger Mann und Mädchen, 1909.
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Sonnenblumen zu „Brücke-Museum (Museum)”, DE-14195 Berlin
Li: Karl Schmidt-Rottluff, Schwertlilien, 1925. Re: Schmidt-Rottluff, Sonnenblumen auf grauem Grund, 1928.
 zu „Brücke-Museum (Museum)”, DE-14195 Berlin
Waldraum zu „Brücke-Museum (Museum)”, DE-14195 Berlin
Waldraum, im Garten des Brücke-Museums, 2021
Foto: Constanze Flamme © Brücke-Museum

Museum

Brücke-Museum

Bussardsteig 9
DE-14195 Berlin
Ganzjährig:
Mo, Mi-So+Ft 11-17 Uhr

Das Museum ist ausschließlich den Werken der Künstlergruppe "Brücke" gewidmet. Diese wurde 1905 in Dresden gegründet und bildete die erste avantgardistische Gruppe der Kunst des 20. Jahrhunderts in Deutschland.

Die Bilder der Brücke-Maler zeichnen sich durch Vereinfachung der natürlichen Motive auf das Wesentliche aus. Die Farben der Gemälde sind leuchtend, großflächig aufgetragen und entfernen sich bewusst von den Naturfarben.

Museum

Gezeigt wird ein einzigartiger Bestand an Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Druckgraphiken von „Brücke”-Mitgliedern wie Ernst-Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller, ergänzt durch Plastiken, Dokumente und kunsthandwerkliche Arbeiten.

Künstlergemeinschaft

Der Name „Brücke” geht auf Karl Schmidt-Rottluff zurück, auf dessen Initiative hin das Museum 1967 gegründet wurde. Der Bau paßt sich hervorragend in die Villengegend am Grunewald ein. Ob er sich damit auf die vielen Brücken seiner Heimatstadt Dresden bezog oder ob es sich um eine Metapher für den Willen zum Aufbruch in der Kunst und die Überwindung alter Konventionen handeln sollte. ist nicht eindeutig geklärt.

Schmidt-Rottluff

Schmidt-Rottluff gilt als ein Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus.

Ernst-Ludwig Kirchner

Ernst-Ludwig Kirchner entwickelte sich in der Brücke-Zeit von einem impressionistisch beeinflussten Maler zum Expressionisten. Zu seinen bevorzugten Themen gehörten neben Aktmalerei und Porträts auch Landschaften, Stadtansichten und die Welt des Varietés.

Erich Heckel

Erich Heckel betrachtete sein Atelier als gestalteter Raum, in dem er die Utopie einer Einheit von künstlerischer Arbeit und Leben versuchte. Sein Thema war der Akt in freier Bewegung in freier Natur.

Max Pechstein

Max Pechstein, der 1906 beitrat, war der einzige akademisch ausgebildete Maler der Künstlervereinigung.

Emil Nolde

Emil Nolde, dessen zunehmend auf Farbe setzenden Blumen- und Gartenbilder die Künstlergruppe auf ihn aufmerksam machte, beendete seine aktive Mitgliedschaft nach einem Streit mit Schmidt-Rottluff.

Otto Mueller

Otto Mueller kam über eine Ausstellung kam durch seine Zurückweisung seitens der Berliner Secession mit der Brücke in Kontakt und arbeitete von 1910 bis zur Auflösung 1913 in der Künstlergemeinschaft mit.

Waldraum

Das Hybridgebäude des internationalen Architektur-, Design- und Kunstkollektiv ConstructLab ist ein Ort der Naturerfahrung, sozialen Begegnung und künstlerischen Produktion. Durch seine offene und transparente Bauweise am Rande des Grunewalds ermöglicht er den unverstellten Blick in die umliegende Natur.

Der Verfasser hat das Museum am 14.2.2016 besucht.

POI

Stichwort

Ernst Ludwig Kirchner

Museum, Berlin

Bern­hard-Heiliger-Skulp­turen­garten

Ehe­ma­liges Ate­lier samt dazu­ge­höri­gem Wald­grund­stück Bern­hard Heili­gers. Zahl­reiche Werke aus dem Nach­lass des Künst­lers.

Museum, Berlin

Kunst­haus Dahlem

Histo­ri­sches Gebäude. Deutsche Nach­kriegs­moderne in Ost und West. Plasti­sche Kunst, ergänzt durch Malerei, grafische Arbeiten sowie Fotografie, insbe­sondere der Jahre 1945 bis 1961.

Museum, Berlin

Alliierten­museum Outpost

Ge­schich­te der West­alli­ierten und ihrer Prä­senz in Berlin von 1945 bis 1994. Mili­tä­ri­sche Groß­objekte.

Museum, Berlin

Frei­licht­museum Domäne Dahlem

Ehe­mali­ges Ritter­gut. Agrar- und Er­näh­rungs­ge­schich­te in Berlin und Bran­den­burg: Land­wirt­schaft, dörf­liche Ent­wick­lung und Er­näh­rung sowie Heimat­ge­schichte Dahlems. Werde­gang der Lebens­mittel vom Acker bis zur Ein­kaufs­tasche.

Bis 29.9.2024, Berlin

Picasso

Museum, Berlin

Bota­nischer Garten

Entwickungsgeschichte und Systematik der Pflanzen. Nutzpflanzen, Paläobotanik, Pflanzenfunde aus ägyptischen Gräbern. Große botanische Spezialbibliothek mit Literatur u.a. zu Heil- und Nutzpflanzen, Drogen- und Giftpflanzen aus aller Welt und in fast alle

Bis 25.8.2024, Berlin

Noa Eshkol. No Time to Dance

Im Jahr 2024 wäre Noa Eshkol 100 Jahre geworden. Das Museum präsen­tiert aus diesem Anlass eine Aus­stellung, die das Leben und Werk dieser weg­weisen­den Choreo­grafin und Tänzerin zeigt.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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