Version
16.10.2024
(modifiziert)
Claudel, L’Implorante zu „Camille Claudel und Bernhard Hoetger”, DE-10178 Berlin
Camille Claudel, L’Implorante (petit modèle), Detail, Entwurf 1898 (Guss um 1905?), Bronze
Alte Nationalgalerie, Foto: courtesy of Bowman Sculpture Gallery, London, UK

Ausstellung 06.06. bis 28.09.25

Camille Claudel und Bernhard Hoetger

Emanzipation von Rodin

Alte Nationalgalerie

Bodestraße
DE-10178 Berlin
030-2090-5801
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

Die Ausstellung führt erstmals seit 1905 die Werke zweier Künstler-Persönlichkeiten zusammen, deren Werk und Wege sich in Paris mehrmals kreuzten: Camille Claudel (1864-1943) und Bernhard Hoetger (1874-1949). Beide vereint das Streben nach Anerkennung und die gleichzeitige Abkehr vom Meister der französischen Bildhauerei Auguste Rodin (1840-1917).

Im Brennglas der Moderne entwickelten sowohl die französische Bildhauerin als auch der zehn Jahre jüngere deutsche Bildhauer eine künstlerische Vitalität, die internationale Strahlkraft entfaltete und bis heute nachwirkt.

Stehen Malerinnen schon seit Längerem im Fokus der Forschung, so haben sich jüngst die internationalen Bemühungen um die bildhauerisch arbeitenden Frauen verstärkt. Die Ausstellung nimmt eine bislang unerforschte Konstellation zum Ausgangspunkt, um beispielhaft anhand einer französischen Bildhauerin und eines deutschen Bildhauers den deutsch-französischen Kulturtransfer der Jahrhundertwende zu untersuchen.

Ausgestellt werden Highlights wie Camille Claudels Walzer oder Hoetgers impressionistischen Kleinplastiken, mit denen er auf dem Kunstmarkt reüssierte.

POI

Ausstellungsort

Alte National­galerie

Eine der be­deu­tend­sten Mu­seums­archi­tek­turen des 19. Jahr­hun­derts: Er­schei­nungs­bild eines anti­ken Tem­pels, der auf einem hohen Sockel steht. Euro­päi­sche und deut­sche Ge­mäl­de und Skulp­turen des 19. Jahr­hun­derts, fran­zö­si­sche Im­pres­sio­ni­sten, Ro­man­tik.

Bis 15.11.2026, im Haus

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Die Zurück­weisung ihres Gemäldes „Mors Impe­rator” durch die Berliner Akademie der Künste machte Hermione von Preuschen schlag­artig bekannt.

Ab 22.5.2026, im Haus

Cassirer

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Neues Museum

Einer der be­deu­tend­sten Museums­bauten des 19. Jahr­hunderts, Haupt­werk des Archi­tekten Friedrich August Stüler, errichtet zwischen 1843 und 1855 und nach Kriegs­zer­störung 70 Jahre lang ge­schlossen. Räumlich und inhaltlich aufeinander bezogene Exponate aus drei Sammlungen.

Museum, Berlin

Pergamon­museum

Dreiflügelanlage, errichtet 1910 bis 1930 von Ludwig Hoffmann nach Entwürfen von Alfred Messel. Pergamonaltar, Markttor von Milet, Ischtar-Tor und und Mschatta-Fassade.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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