Version
8.3.2023
Caspar David Friedrich, Der Watzmann zu „Caspar David Friedrich”, DE-20095 Hamburg
Caspar David Friedrich, Der Watzmann, 1824/25, Öl auf Leinwand
© bpk / Nationalgalerie, SMB, Leihgabe der DekaBank / Andreas Kilger
CDF, Das Eismeer zu „Caspar David Friedrich”, DE-20095 Hamburg
Caspar David Friedrich, Das Eismeer, 1823
Foto: Hamburger Kunsthalle / Elke Walford
Caspar David Friedrich, Ruine Eldena zu „Caspar David Friedrich”, DE-20095 Hamburg
Caspar David Friedrich, Ruine Eldena im Riesengebirge, 1830/34, Öl auf Leinwand
Stiftung Pommersches Landesmuseum, Greifswald
Caspar David Friedrich, Selbstbildnis zu „Caspar David Friedrich”, DE-20095 Hamburg
Caspar David Friedrich, Selbstbildnis mit aufgestütztem Arm, um 1802, Feder in Braun über Bleistift
© Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Christoph Irrgang
Kehinde Wiley, The Prelude zu „Caspar David Friedrich”, DE-20095 Hamburg
Installationsansicht „Caspar David Friedrich. Kunst für eine neue Zeit”, Hamburger Kunsthalle
Kehinde Wiley, The Prelude (Ibrahima Ndiaye and El Hadji Malick Gueye), 2021, 
Foto: © Hamburger Kunsthalle, Fred Dott

Ausstellung 15.12.23 bis 01.04.24

Caspar David Friedrich

Kunst für eine neue Zeit

Hamburger Kunsthalle

Ganzjährig:
Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Man kann sich heute kaum mehr vorstellen, dass seine Zeitgenossen wenig angetan waren von den knorrigen Eichen, den Eisschollen oder den Kreidefelsen. Nur ein überschaubarer Klüngel unter den Frühromantikern fand Gefallen an der verstörend melancholischen Malerei Caspar David Friedrichs.

Anlässlich seines 250. Geburtstags zeigt die Jubiläumsausstellung die umfangreich­ste Werkschau des bedeutenden romanti­schen Malers seit vielen Jahren. Im Mittelpunkt steht eine thema­tisch ausgerichtete Retrospektive mit über 60 Gemälden, darunter zahlreichen iko­nischen Schlüsse­l­­­­­werken, und rund 100 Zeichnungen.

Zentrales Thema ist das neuartige Verhältnis von Mensch und Natur in Friedrichs Landschaftsdarstellungen. Im ersten Drittel des 19. Jahrhun­derts setzte er damit wesentliche Impulse, um die Gattung der Landschaft zur „Kunst für eine neue Zeit” zu machen. Ergänzend werden rund 20 aus­ge­wähl­­te Arbeiten von Künstler­freunden wie Carl Gustav Carus, Johan Christian Dahl, August Heinrich und Georg Friedrich Kersting präsentiert. Ihre Gemälde und Studien knüpfen an Friedrichs Œuvre an, erschließen aber auch neue Blicke auf die Natur.

Hochkarätige und äußerst seltene Friedrich-Leihgaben wie die Gemälde „Kreide­felsen auf Rügen”, „Mönch am Meer und „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes” sind in der Ausstellung unter anderem neben den Bildern „Wanderer über dem Nebelmeer” und „Das Eismeer” aus dem Bestand der Hamburger Kunsthalle zu erleben. Diese Werke zählen zu den Ikonen der Romantik.

Die anhaltend hohe Faszination, die Friedrichs Werke auslösen, und die besondere Anschlussfähigkeit für Herausforderungen der Gegen­­wart, zeigt ein zweiter ei­genständiger Teil der Ausstellung, der Friedrichs Rezeption in der zeit­ge­­nös­­si­schen Kunst gewidmet ist. Gattungs- und medienübergreifend nehmen rund 20 Künstler aus dem In- und Ausland mit ihren Arbeiten die Romantik, ihr Naturverständnis und die Kunst Friedrichs in den Blick. Zu sehen sind Werke unter anderem von Elina Brotherus, Julian Charrière, David Claerbout, Olafur Eliasson, Alex Grein, Hiroyuki Masuyama, Mariele Neudecker, Ulrike Rosenbach, Susan Schuppli, Santeri Tuori und Kehinde Wiley.

An­lässlich des Jubiläumsjahres widmen auch die Alte Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden dem Künstler eine jeweils thematisch eigenständige Schau.

POI

Ausstellungsort

Hamburger Kunst­halle

Malerei von der Gotik bis in die Gegenwart. Plastik des 19. und 20. Jahrhunderts.

Museum, Hannover

Landes­museum Han­nover

Schau­samm­lun­gen aller Ab­tei­lun­gen: Landes­galerie, Natur­kunde, Ur­ge­schichte und Völker­kunde.

Museum, Leipzig

Mu­seum der bil­den­den Kün­ste Leip­zig

Malerei und Plastik vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, Zeichnungen und Druckgraphiken vom 15. Jahrhundert bis heute.

Bis 4.8.2024, Berlin

Caspar David Fried­rich

Zen­tra­les Thema der Aus­stel­lung ist die Rolle der National­galerie bei der Wieder­ent­deckung der Kunst Fried­richs zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts. Zu sehen sind etwa 60 Gemälde und 50 Zeich­nungen aus dem In- und Ausland, darunter welt­be­rühmte Ikonen.

Bis 25.8.2024, Hamburg

Feste feiern!

Die Aus­stel­lung stellt nicht nur die unter­schied­lichen Elemente und viel­fältigen gestal­teri­schen Aspekte von Festen der Antike vor, vielmehr – so die zentrale Bot­schaft – sind antike Feste Ursprung unserer heutigen Festkultur.

Bis 6.7.2025, Hamburg

I.M Possible. Alles ist erlaubt

Bis 26.5.2024, Hamburg

Mythos Spanien

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#3100986 © Webmuseen Verlag