Museum

Centrum Judaicum

Berlin: Ausstellung „Tuet auf die Pforten”. Restaurierte Gebäudeteile der Neuen Synagoge. Fotografien, Architekturfragmente, Zeremonialgegenstände, Gemälde und Dokumente.

Mit ihren 3200 Sitzplätzen war die Neue Synagoge das größte jüdische Gotteshaus Deutschlands. Der berühmte Berliner Architekt Eduard Knoblauch (1801-1865) ließ sich bei seinem Entwurf von dem maurischen Stil der Alhambra in Granada inspirieren. Im Novemberpogrom 1938 wurde das Gebäude geschändet, im Zweiten Weltkrieg von Bomben schwer beschädigt.

1995 wurden die restaurierten Gebäudeteile als Centrum Judaicum mit der ständigen Ausstellung "Tuet auf die Pforten" wieder eröffnet. Sie dokumentiert anhand von Fotografien, Architektur­fragmenten, Zeremonial­gegenständen, Gemälden und Dokumenten die Geschichte des Gebäudes und der Berliner jüdischen Gemeinde.

POI

Jüdische Museen

Verantwortlich gem. §55 Abs 2 RStV: Rainer Göttlinger. Pressemitteilungen willkommen. #108207 © Webmuseen