Christbaumschmuck aus Glas

Glasmuseum Wertheim
30.11.2019-6.1.2020

Mühlenstraße 24
97877 Wertheim

www.glasmuseum-wertheim.de

Di-Fr 10-17 Uhr
Sa-So+Ft 13-18 Uhr

Glasbläser:
Di-So 14-16 Uhr

Die über 100 Jahre alte Christ­baum­schmuck-Samm­lung aus Thü­ringen und Gablonz/­Böhmen erinnert an die Herkunft der Wert­heimer Labor­glas­indu­strie aus Thü­ringen. Im Gegen­satz dazu spiegeln acht frei­stehen­den Weih­nachts­bäume den Ge­schmack und die Mode der jewei­ligen Epoche wider.

    Bild 1
    Rosetten aus Engelshaar am Engelshaarbaum
    Bild 2
    Krippefiguren Hl. 3 Könige, Schott Zwiesel, 1977
    Christbaumschmuck aus Glas :: Ausstellung
    • Mini-Map
    Die über 100 Jahre alte Christbaumschmuck-Sammlung aus Thüringen und Gablonz/Böhmen erinnert an die Herkunft der Wertheimer Laborglasindustrie aus Thüringen. Dort entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus der anfänglichen Herstellung von Perlen, Früchten und Hohlglastieren für die Modeschmuck- und Spielzeugindustrie eine florierende Christbaumschmuckindustrie, die durch den Bau einer Gasanstalt in Lauscha (1867) und durch völlig neue Fertigungsmethoden zu einer gigantischen Formenvielfalt führte. An über 1000 weihnachtlichen Figuren und Kugeln kann der Besucher die Entwicklung von Thüringens Christbaumschmuckindustrie nachvollziehen.

    Im Gegensatz dazu spiegeln die acht freistehenden Weihnachtsbäume („Großes Haus“) den Geschmack und die Mode der jeweiligen Epoche wider: u. a. der mit goldenen und silbernen Girlanden geschmückte „Leonische Baum”, der „Musterkugel-Baum” der Textilglasfabrik Schuller oder der mit Silberkugeln geschmückte „Wertheimer Glasröhrenbaum” aus Wertheimer Laborglasstäben.

    In der Museumswerkstatt lädt der Museumsglasbläser die Besucher ein, sich ihre eigene Christbaumkugel vor der heißen Flamme zu blasen.