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1.1.2026
AIWA Recorder JMB zu „Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen”, DE-10969 Berlin

Ausstellung 28.11.25 bis 12.04.26

Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen

Jüdisches Museum Berlin

Lindenstraße 9-14
DE-10969 Berlin
030-25993300
info[at]jmberlin.de
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925-2018), dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa, macht die Ausstellung Geschichte hörbar: zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.

Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Mitarbeiterinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er-Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.

POI

Ausstellungsort

Jüdi­sches Museum Berlin

Libeskind-Bau mit archi­tektoni­schen Höhe­punk­ten. Jüdisches Leben von den Anfängen über das Mittelalter bis in die Gegenwart. Holocaust, Restitution und Neu­gründung jüdischer Gemeinden. Tora-Rolle, hebräisches Alphabet, Klezmer­musik.

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