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12.3.2026
Mitschke-Collande, Liebespaar zu „Constantin von Mitschke-Collande”, DE-90402 Nürnberg
Constantin von Mitschke-Collande, Liebespaar (Ausschnitt), 1920
© Stadt Nürnberg/Kunstvilla, Foto: Annette Kradisch

Ausstellung 28.02. bis 28.06.26

Constantin von Mitschke-Collande

Ein Künstlerleben zwischen Dresden und Nürnberg

Kunstvilla / Fränkische Galerie

Blumenstraße 17
DE-90402 Nürnberg
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

Im Jahr 2026 jährt sich der Todestag des 1884 geborenen Künstlers Constantin von Mitschke-Collande (1884-1956) zum 70. Mal. Die Kunstvilla zeigt aus diesem Anlass eine großangelegte Retrospektive aus dem Schaffen des Künstlers.

Der zunächst in München, Paris und Dresden tätige Künstler verbrachte gemeinsam mit seiner ebenfalls als Künstlerin tätigen, zweiten Frau Hilde von Collande seine letzten Lebensjahre in Nürnberg. In Dresden hatte Mitschke-Collande ab 1907 unter anderem bei dem deutschen Impressionisten Robert Sterl und bei dessen Widerpart, dem neusachlichen Maler Oskar Zwintscher studiert. Daneben hinterließen Künstlerreisen nach Rom, Florenz und Paris, wo er Maurice Denis und Fernand Léger kennenlernte, bleibende Eindrücke. Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte Mitschke-Collande gemeinsam mit Otto Dix zu den Gründern der gesellschaftskritischen Künstlervereinigung „Dresdner Sezession Gruppe 1919“, woran sich eine expressionistische Werkphase in seinem Schaffen anschloss. Eine weitere Zäsur stellte die folgende Diffamierung durch die Nationalsozialisten dar: 1937 wurde eines seiner Gemälde in der Münchner Femeausstellung „Entartete Kunst“ präsentiert, weitere wurden beschlagnahmt oder vernichtet. Die Zerstörung seines Ateliers durch die Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg bedeutete den Verlust eines Großteils seines bis dahin entstandenen Œuvres.

Die Ausstellung vereint Werke aus dem Bestand der Kunstvilla, der Sammlung des Kunstforums Ostdeutsche Galerie in Regensburg sowie aus Firmen- und Privatsammlungen. Sie würdigt nicht nur den Künstler, sondern auch den Menschen, der nach Krieg und Vertreibung in Nürnberg eine neue Heimat fand und dort bis zu seinem Tod 1956 wirkte.

POI

Ausstellungsort

Kunst­villa / Frän­kische Galerie

Denk­mal­ge­schütz­te Villa der jüdi­schen Familie Hopf. Über­regio­nal be­kann­tes Museum für regio­nale Kunst von 1900 bis zur Gegen­wart.

Museum, Nürnberg

Natur­histo­risches Museum Noris­halle

Vor­ge­schich­te, Archäo­logie Jorda­niens, Geo­logie, Karst- und Höhlen­kunde, Südsee-Kulturen, Sahara, West- und Zentralafrika, Öko­systeme Nord­bayerns.

Museum, Nürnberg

Kunst­halle Nürnberg

Bis 31.1.2027, Nürnberg

Farben­frohe Buch­seiten

Die intensive Farbigkeit, die präzise Natur­beobach­tung sowie die fantasie­vollen Rand­verzierungen und Initialen verleihen den Blättern eine außer­gewöhnliche erzähle­rische Lebendigkeit.

Bis 29.11.2026, Nürnberg

Tunnel

Rund 70 Objekte und 100 Fotos geben Ein­blick in die Unter­welt der Eisen­bahn.

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