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11.4.2024
Bibelfliesen zu „De blaue Stuuv”, DE-21039 Hamburg

Ausstellung 01.04. bis 31.10.24

De blaue Stuuv

Bibelfliesen in Vierländer Bauernhäusern

Rieck-Haus

Curslacker Deich 284
DE-21039 Hamburg
März bis Okt:
Di-So 11.30-17 Uhr

Wer heute seine Wohnung einrichtet, verziert die Wände mit Gemälden, Fotos, Pinnwänden oder einfach nur Tapeten. Vor einigen hundert Jahren gibt es diese Auswahl noch nicht. Vor allem nicht in den klassichen Hufnerhäusern in den Vier- und Marschlanden. Dort ist das Kammerfach, also der Wohnbereich, an den Außenwänden gefliest. Die Fliesen, meist in blau-weiß, zeigen entweder Landschaften und Blumen oder häufig kleine Szenen aus der Bibel: Geschichten aus dem Alten Testament oder Gleichnisse aus dem Neuen Testament.

Bibelfliesen kommen aus den Niederlanden auf den Handelswegen über die Nordsee nach Hamburg. Sie sind aufwendig hergestellt und bemalt und seinerzeit entsprechend teuer. Wer sie für die dekorative Einrichtung zu Hause kauft, zeigt entweder große Frömmigkeit oder trägt seinen Reichtum zur Schau.

Die gezeigten Fliesen stammen aus verschiedenen Jahrhunderten und Werkstätten.

POI

Ausstellungsort

Rieck-Haus

Rieck-Haus mit Scheune, Sechs­ruten-Heu­berg und Feld­ent­wässe­rungs­mühle, im Kern aus dem frühen 16. Jh., somit wohl das älte­ste noch er­hal­tene nieder­deutsche Fach­hallen­haus in den Vier­landen.

Museum, Hamburg

KZ-Gedenk­stätte Neuen­gamme

Eines der gro­ßen natio­nal­sozia­li­sti­schen Kon­zen­tra­tions­lager. Ge­schich­te des Lagers. Aus­stel­lungs-, Be­geg­nungs- und Stu­dien­zentrum.

Museum, Hamburg

Berge­dorf Museum im Schloss

Schau­samm­lung und Sonder­aus­stellung mit bäuer­licher und städti­scher Kultur aus der Region Berge­dorf.

Bis 8.9.2024, Hamburg

William Blakes Uni­ver­sum

Die Aus­stellung zeigt Blake als einen wahr­haften Europäer, obwohl er Groß­britan­nien niemals verließ, und setzt sein Werk in Bezug zu ausge­wählten Arbeiten europäischer Zeit­genossen.

Ab 1.8.2024, Hamburg

Making History

Gemein­sam mit „Der Einzug Karls V. in Ant­werpen” werden 60 weitere Gemälde und Skulpturen des 19. Jahr­hunderts aus der Sammlung im re­prä­senta­tiven Makart-Saal gezeigt, darunter viele Grün­dungs­bilder des 1869 eröff­neten Hauses.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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