Ausstellung 17.05.20 bis 01.04.21

Unimog-Museum

Der Unimog im Gebirge

Gaggenau, Unimog-Museum: Seine außerordentliche Steigfähigkeit prädestinierte den Unimog von Beginn an für den Einsatz in steilem Gelände: Mähen von Bergwiesen, Forstarbeit im Bergwald, Transport von Material und Menschen in die Höhe. Bis 1.4.21

Seine außerordentliche Steigfähigkeit prädestinierte den Unimog von Beginn an für den Einsatz in steilem Gelände. Ob das Mähen von Bergwiesen, das Setzen von Strom-, Telefon- oder Seilbahnpfosten, die Forstarbeit im Bergwald oder der Transport von Material, Gütern und Menschen in die Höhe – für all das eignete sich der kleine Alleskönner.

Kein Wunder, dass die ersten Großbestellungen von Unimog 1950 bis 1952 durch die Schweizer Armee erfolgten.

Die Ausstellung präsentiert einen der rund 600 „Dieseli”, wie die Schweizer Unimog liebevoll genannt wurden, und dazu zahlreiche andere Fahrzeuge mit spezieller Gebirgsausrüstung und/oder besonderen Aufgaben im Gebirge. Darunter sind ein U 416 mit Busaufbau, der Skitouristen im Zugspitzgebiet in die Höhe beförderte, einer der vielen Unimog, deren Schneetransporte die Durchführung der Olympischen Winterspiele in Innsbruck 1964 ermöglichten, Unimog mit Kranausrüstung zum Setzen von Masten und viele mehr.

Bislang unbekannte oder selten gezeigte Fotos, Filme und Exponate ergänzen die Fahrzeugschau.

Das absolute Highlight der Ausstellung sind die beiden Unimog U 5023, mit denen es im Dezember 2019 gelang, einen neuen Höhenweltrekord für Radfahrzeuge aufzustellen: 6.694 Meter auf dem Ojos del Salado in Chile. Einer von ihnen wird im Rahmen der Ausstellung zusammen mit anderen Fahrzeugen auch im Einsatz zu erleben sein.

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