Ausstellung 17.07. bis 18.10.20

Stadtmuseum Fembohaus

Der weite Blick

Nürnberger Panoramen aus sieben Jahrhunderten

Nürnberg, Stadtmuseum Fembohaus: Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Themen rund um das Nürnberger Panorama und stellt diverse Personen vor, die sich künstlerisch um das Stadtpanorama verdient gemacht haben. Bis 18.10.20

Um das Naheliegende in einem größeren Zusammenhang erkennen zu können, ist es nötig, es aus der Ferne zu betrachten, sich mit dem nötigen Abstand einen weiten Blick über die Gesamtsituation zu verschaffen. Diese „Allsicht” steckt in dem Wort Panorama, das sich aus den griechischen Wörtern „pan” (all-) und „horama” (Sicht) herleitet.

Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Themen rund um das Nürnberger Panorama, so das Festhalten der Nürnberger am früheren Erscheinungsbild der Stadt, bevor die Stadtmauertürme durch die runde Ummauerung im 16. Jahrhundert ihr markantes Aussehen erhielten, oder die Funktion der Stadtsilhouette in der Produktwerbung.

Um eine möglichst breite, vielfältige und vielleicht sogar ungewohnte Palette von Stadtpanoramen bieten zu können, wurden für die Ausstellung Handzeichnungen, Aquarelle und Gemälde bevorzugt, aber auch Fotografien sowie kunsthandwerkliche und industriell gefertigte Objekte.

Vorgestellt werden diverse Personen, die sich künstlerisch um das Stadtpanorama verdient gemacht haben, so der Zeichner und Steinmetz Hans Bien (1591-1632), der im Schuldturm inhaftierte Berliner Christian Ludwig Kaulitz (1693-1744), der Fotograf Ferdinand Schmidt (1840-1909), der Architekt und Künstler Friedrich Neubauer (1912-2004) sowie der Architekturhistoriker und Graphiker Pablo de la Riestra (*1953).

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