Deutsche Filmarchitektur 1918–1933

Tchoban Foundation
13.6.-29.9.2019

Christinenstraße 18a
10119 Berlin

www.tchoban-foundation.de
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Mo-Fr 14-19 Uhr
Sa 13-17 Uhr

In der Zeit der Wei­marer Repu­blik erlebte der deutsche Film seine Blüte. Die im Szenen­bild meister­lich umge­setz­ten Entwürfe ent­stan­den zu­nächst auf dem Papier: ausge­stellt sind Entwürfe zu Metro­polis, Die Nibe­lungen, Der blaue Engel und weiteren Meiste­rwerken dieser Zeit.

Bild
Erich Kettelhut. Metropolis, Mischtechnik auf Papier, weiß gehöht
Deutsche Filmarchitektur 1918–1933 :: Ausstellung
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Eine besondere historische und gesellschaftliche Konstellation nach dem Ende des Ersten Weltkrieges bis zur Machtübernahme durch die Nationalsozialisten bereitete in der Weimarer Republik einen fruchtbaren Boden für neue avantgardistische Stilrichtungen: Futurismus, Dadaismus, Neue Sachlichkeit, Expressionismus, die nicht nur die bildende Kunst, sondern im gleichen Maße die Literatur, die Musik, das Theater und den Film beeinflusst haben.

Das neue Massenmedium gewann schnell das Publikum für sich, denn das Kino bot eine willkommene Ablenkung von den politischen Krisen und Sorgen des Alltags. In der Zeit der Weimarer Republik erlebte der deutsche Film seine Blüte: Die Produktionen deutscher Filmstudios erfreuten sich großer Beliebtheit, was nicht zuletzt auf das Werk der Filmarchitekten zurückzuführen war.

Die im Szenenbild meisterlich umgesetzten Entwürfe entstanden zunächst auf dem Papier: Das Museum für Architekturzeichnung zeigt Entwürfe von Emil Hasler, Robert Herlth, Otto Hunte, Erich Kettelhut, Hans Poelzig, Franz Schroedter und Hermann Warm zu Das Cabinet des Dr. Caligari, Der Golem, wie er in die Welt kam, Metropolis, Die Nibelungen, Der blaue Engel und weiteren Meisterwerken dieser Zeit.