Version
13.5.2024
(modifiziert)
 zu „Deutsches Weinbaumuseum (Museum)”, DE-55276 Oppenheim
Maschinenhalle zu „Deutsches Weinbaumuseum (Museum)”, DE-55276 Oppenheim

Museum

Deutsches Weinbaumuseum

Wormser Straße 49
DE-55276 Oppenheim
April bis Okt:
Di-Fr 14-17 Uhr
Sa-So+Ft 11-17 Uhr

In einem stattlichen Barockgebäude zeigt das Museum seltene Prachtstücke, mit denen die Entwicklung im Rebanbau und der Weinerzeugung von der Antike bis heute und für alle deutschen Anbaugebiete dargestellt wird.

Die Wein-Raritäten, alten Flaschen, Prägestempeln, Etiketten, Korkenzieher und Weingläser werden von informativen Text- und Bildtafeln flankiert.

Zahlreiche Modelle und seltene Exemplare von Keltern und Pressen, ein traditioneller Holzfasskeller sowie Gerätschaften zur Flaschenabfüllung, eine original eingerichtete Küferwerkstatt sowie eine Kollektion von Weinflaschen aus den drei letzten Jahrhunderten zeigen typische Verfahren der Weinherstellung in alter Zeit. Auch die Erzeugung von Weinbrand und Sekt wird thematisiert.

Dargestellt wird auch die Tätigkeit des Winzers im Weinberg: Bodenbearbeitung, Rebanbau, Rebenzüchtung und Rebenveredelung. Den Pflanzenschutz veranschaulicht eine Sammlung alter Spritz- und Stäubergeräte.

Natürlich fehlt auch das Thema Wein und Wetter mit der Darstellung des Einflusses des möglichen Klimawandels auf den Rebanbau sowie die im Herbst besonders aktuelle Starenabwehr im Weinberg nicht.

Eine kleine Gemäldegalerie zeigt ausgewählte Bilder zum Thema Wein in der Kunst, die Schau historischer Fotoaufnahmen illustriert die Winzertätigkeit in früheren Jahrzehnten. Eine Kuriosität besonderer Art ist die Mausefallen-Sammlung, eine der größten der Welt.

Das Freigelände beeindruckt mit einem „Riesenfass” aus dem Jahr 1860, mit einem Volumen von mehr als 11.800 Litern. Und in der Maschinenhalle lassen über 50 Traktoren-Oldtimer und Geräte, darunter viele Unikate, das Herz eines jeden Traktorenfreundes höher schlagen.

POI

Bis 15.9.2024, Mainz

Herkunft (un)geklärt

Welche heute längst ver­gesse­nen Sammler und Mäzene lebten in der Stadt, welche Kunst­hand­lungen florierten vor, während und nach der NS-Zeit und aus welchen Bezugs­quellen erwarben die Städti­schen Samm­lungen ihre Kunst?

Bis 30.6.2024, Wiesbaden

Max Pech­stein. Die Sonne in Schwarz­weiß

Um Emo­tionen über die Lein­wand auf die Be­trach­ten­den zu trans­por­tieren, ist die Farbe und deren gestischer Auftrag das bedeu­tendste Medium. Nach längerem Malen ergriff Pechstein die Sehnsucht nach der Farbigkeit des Schwarzen.

Bis 25.8.2024, Wiesbaden

Günter Fruh­trunk. Retro­spektive

Günter Fruh­trunks Farb­klänge und Rhythmus­strukturen fordern die Betrachter heraus, bieten dem Auge Flirren und Halt zugleich.

Ab 10.7.2024, Frankfurt/Main

Städel / Frauen

Neben bekannten Male­rinnen und Bild­haue­rinnen wie Louise Breslau, Ottilie W. Roeder­stein und Marg Moll haben sich viele weitere erfolg­reich im Kunst­betrieb der Zeit um 1900 behauptet.

Bis 1.12.2024, Frankfurt/Main

Muntean/Rosen­blum. Mirror of Thoughts

Präsen­tiert werden rund elf groß­for­ma­tige Gemälde und eine Video­arbeit des inter­natio­nalen Künstler­duos.

Bis 25.8.2024, Frankfurt/Main

Streit

Bis 27.10.2024, Frankfurt/Main

Volker Reiche. Comic­zeichner & Maler

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#5105 © Webmuseen Verlag