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17.3.2023
Plakat zu „#DeutschlandDigital”, DE-53113 Bonn

Ausstellung 24.03.23 bis 04.02.24

#DeutschlandDigital

Haus der Geschichte

Willy-Brandt-Allee 14
DE-53113 Bonn
0228-9165-0
post@hdg.de
Ganzjährig:
Di-Fr 9-19 Uhr
Sa-So 10-18 Uhr

World Wide Web, Big Data, Künstliche Intelligenz: die Digitalisierung hat in den letzten Jahrzehnten einen radikalen, alle Lebensbereiche umfassenden Wandel ausgelöst, dessen ambivalente Auswirkungen zunehmend Menschen in aller Welt betreffen.

Mit mehr als 400 Objekten, Fotos und zahlreichen interaktiven Medienstationen beleuchtet die Ausstellung die Entwicklungen und die tiefgreifenden Auswirkungen der Digitalisierung in Deutschland. Das vielschichtige Thema und seine komplexe Dynamik sollen anhand von Alltagserfahrungen deutlich werden: mit einer Chipkarte eröffnen sich die Besucher in der Ausstellung Portale, durch die sie zentrale Aspekte entdecken können, und ein „Open Space” bietet Gelegenheit, das eigene digitale Selbstverständnis zu reflektieren und unmittelbar mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Einsen und Nullen


Das Originalmanuskript für eine Rechenmaschine, mit dem der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz 1701 sein binäres Zahlensystem erläuterte, bildet den Auftakt der Ausstellung. Es verweist auf das Fundament der Digitalisierung: die Umwandlung analoger Informationen in einen Binärcode.

Wirtschaft und Arbeit


Die Digitalisierung hat weitreichende Auswirkungen auf Produktionsprozesse, Dienstleistungen und individuelles Arbeiten. Sie ermöglicht die vollautomatische Fertigung von Waren durch Roboter.

Alltag und Privatleben


Besonders auf dem Gebiet des Entertainments haben digitale Anwendungen
ihren Siegeszug angetreten: Streaming-Plattformen haben den Markt erobert, die Zahl der Gaming-Portale ist förmlich explodiert.

Auch die kurze Recherche nach der Zugverbindung, die Online-Buchung der Urlaubsreise oder die Verabredungen in der Chatgruppe sind Normalität geworden. Die digitale Steuerung von Haushaltsgeräten mit dem Smartphone ist auf dem Vormarsch. Selbst sehr persönliche Angelegenheiten wie die Partnersuche werden über das Internet betrieben.

Politik und Gesellschaft


Neue Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion prägen zunehmend den
öffentlichen Raum. Das Social Web stärkt dabei basisdemokratische Elemente. Diese neue Form der Demokratisierung gerät aber durch problematische Phänomene wie "Fake News" und "Hate Speech" unter Druck. Gegenüber anderen europäischen Staaten verzeichnet Deutschland einen strukturellen Rückstand.

Corona und Digitalisierung


Die Corona-Pandemie hat die Welt in einen bis dato unbekannten Krisenmodus versetzt, in dem vor allem die Digitalisierung für die Aufrechterhaltung von Infrastrukturen eingesetzt wird. Die Ausstellung geht der Frage nach, inwieweit dies zu einem Digitalisierungsschub geführt hat.

POI

Ausstellungsort

Haus der Geschichte

Um­fang­reiche Dauer­aus­stel­lung und Wech­sel­aus­stel­lun­gen zur neue­ren deut­schen Ge­schichte: infor­mativ und unter­hal­tend, erlebnis­orien­tiert und be­sucher­freund­lich, inter­aktiv und multi­medial.

Dependance, Leipzig

Zeit­ge­schicht­li­ches Fo­rum Leip­zig

Dauer­aus­stel­lung zur Ge­schich­te von Dikta­tur und Wider­stand in der DDR vor dem Hinter­grund der deut­schen Tei­lung.

Dependance, Berlin

Tränen­palast

Der „Tränen­palast” am Bahn­hof Fried­rich­straße ist die Ab­ferti­gungs­halle für die Aus­reise von Ost- nach West-Berlin. Die Aus­stellung ver­an­schau­licht den deut­schen Alltag ange­sichts von Teilung und Grenze.

Dependance, Berlin

Museum in der Kultur­brauerei

Kluft zwi­schen An­spruch und Wirk­lich­keit in der DDR. Ori­ginal­objekte, Doku­mente, Film- und Ton­auf­nahmen, bio­gra­fi­sche Be­richte.

Bis 22.9.2024, Bonn

Katha­rina Grosse

Die groß­forma­tigen und unge­mein kraftvollen Gemälde von Katha­rina Grosse erzeugen durch ihre nach­drück­liche, mate­rielle Präsenz eine ge­stei­gerte Sinnes­wahr­nehmung.

Museum, Bonn

Kunst­museum Bonn

Rhei­ni­scher Ex­pres­sio­nis­mus mit Haupt­wer­ken August Mackes, west­deut­sche Kunst der 1950er bis 1990er Jahre. Werk­grup­pen ein­zel­ner Künst­ler wie z. B. Georg Base­litz, Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Sigmar Polke und Re­becca Horn.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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