Museum

Diabetesmuseum München

München: Geschichte der Zuckerkrankheit, mit Schwerpunkt beim juvenilen oder Typ 1 Diabetes mellitus. Insulinflaschen aus aller Welt.

Der Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, bei der der Körper die Fähigkeit verloren hat, den Zucker im Blut zu regulieren: eine massive Stoffwechselerkrankung. Das betroffene Organ ist die Bauchspeicheldrüse.

Bereits im alten Ägypten finden sich erste Schilderungen des Diabetes, die alten Römer und Griechen bemerken die Süße im Urin. Im auslaufenden Mittelalter begann Paracelsus (1493-1541) den alten Lehrmeinungen zu widersprechen und beschrieb den Diabetes mellitus erstmals als hormonelle Erkrankung. Im Jahre 1921 schließlich fanden Frederick Grant Banting und Charles Herbert Best das Insulin.

Anfangs gab man den Patienten eine Glasspritze in die Hand. Das Museum veranschaulicht die Entwicklung der Spritzen und Spritzhilfen bis hin zu aktuellen Insulinpumpen, zeigt Geräte zur Harn- und Blutzuckermessung samt Bluttropfengewinnung und kontinuierlicher Glukosemessung sowie Ernährungregeln für Diabetiker.

Philatelisten erfreuen sich an Briefmarken, die z.B. bedeutende Forscher, Messgeräte oder Diabetesfolgeerkrankungen aufzeigen, und sogar Stofftiere gibt es im Museum: sie helfen Kindern dabei, das Spritzen zu erlernen.

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