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23.7.2026
Münter, Kandinsky und Bossi zu „Die Blauen Reiterinnen”, DE-65185 Wiesbaden
Gabriele Münter, Kandinsky und Erma Bossi am Tisch, 1912
Gabriele Münter Stiftung 1957 © VG Bild-Kunst Bonn 2026
Gontscharowa, Die Badenden zu „Die Blauen Reiterinnen”, DE-65185 Wiesbaden
Natalia Gontscharowa, Die Badenden, um 1910
Franck-Marc, Pfingstrosen zu „Die Blauen Reiterinnen”, DE-65185 Wiesbaden
Maria Franck-Marc, Pfingstrosen, 1909
© Museum Wiesbaden, Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert
Erma Bossi zu „Die Blauen Reiterinnen”, DE-65185 Wiesbaden

Ausstellung 23.10.26 bis 21.02.27

Die Blauen Reiterinnen

Museum Wiesbaden

Friedrich-Ebert-Allee 2
DE-65185 Wiesbaden
Ganzjährig:
Do 10-21 Uhr
Mi-So+Ft 10-17 Uhr

Der „Blaue Reiter” ist ein Kreis von unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die im Bereich der ästhetischen Theorie, Malerei, Grafik, Literatur und Musik Visionäres geleistet haben. Mit seinen beiden in den Jahren 1911 und 1912 organisierten Ausstellungen und dem 1912 herausgegebenen Almanach steht er für eine Subjektivierung in der Kunst, die Befreiung der Farbe vom Gegenstand und die Idee einer Gleichwertigkeit von künstlerischen Ausdruckformen unterschiedlicher Epochen, Gattungen und Regionen. Damit ist er Teil der internationalen Avantgardebewegungen vor dem Ersten Weltkrieg.

Nahezu völlig unerforscht blieb bis heute, welchen großen Anteil die einzelnen Künstlerinnen im Umfeld des „Blauen Reiter” an der Entwicklung der Moderne hatten, welche Strategien und Netzwerke sich diese zurechtlegten, um trotz des damals herrschenden, ihnen völlig widrigen gesellschaftlichen Normengefüges ein Leben als selbstständige Künstlerin führen zu können. Wer all die mitunter völlig vergessenen, in ihren Lebensläufen kaum mehr zu rekonstruierenden Künstlerinnen überhaupt waren, ist Thema der Ausstellung – mit Werken von Erma Bossi, Sonia Delaunay-Terk, Emmi Dresler, Elisabeth Epstein, Elisabeth Erdmann-Macke, Natalia Gontscharowa, Else Lasker-Schüler, Maria Franck-Marc, Olga Meerson, ▸Gabriele Münter, Carla Pohle, Marianne von Werefkin.

POI

Ausstellungsort

Museum Wies­baden

Kunst­samm­lungen: Alexej von Jaw­len­sky, Deut­scher Ex­pres­sio­nis­mus (Samm­lung Hanna Bekker vom Rath), Kon­struk­tive Kunst, inter­natio­nale Kunst seit 1960.

Im gleichen Haus

Museum Wies­baden (Nat-hist. Slg.)

Geo­lo­gie, Mine­ra­lo­gie und Palä­onto­logie. Tiere der großen Be­wuchs­zonen (Bioma): Tro­pi­scher Wald, Sa­vanne, Wüste, Arktis.

Bis 4.4.2027, nebenan

Gift. Tödliche Gaben

Die Auss­tellung zeigt nicht nur die beein­druckende Vielfalt giftiger Organismen, sondern beleuchtet auch den mensch­lichen Umgang mit dem Giftigen.

Museum, Murnau

Gabriele Münter-Haus

Gabri­ele Münter lebte bis 1914 mit Wassily Kan­din­sky und später mit Unter­bre­chun­gen mit ihrem späte­ren Lebens­ge­fähr­ten Jo­han­nes Eich­ner (1886-1958) bis zu ihrem Tode 1962 in diesem Haus.

Museum, Penzberg

Museum Penz­berg Samm­lung Cam­pen­donk

Denk­mal­ge­schütz­tes ehe­ma­li­ges Arbeiter­wohn­haus des Berg­werks. Woh­nung mit zeit­ge­nös­si­schen Möbeln und Haus­rat der Zeit um 1920. Der ex­pres­sio­ni­sti­sche Maler Hein­rich Cam­pen­donk, jüng­stes Mit­glied der Künstler­gruppe „Der Blaue Reiter”.

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