Die einzig revolutionäre Kraft

Kunst und Revolution 1918 und 1968

Lindenau Museum
20.9.2018-13.1.2019

Gabelentzstraße 5
04600 Altenburg

www.lindenau-museum.de

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa-So+Ft 10-18 Uhr

Vor 100 Jahren schlossen sich trauma­tisierte Künstler zu revolu­tionären Vereini­gungen zusammen. Fünfzig Jahre später kulmi­nierten weltweit Proteste gegen den Vietnam­krieg. Und heute? Joseph Beuys wird der Satz zuge­schrieben: „Die einzig revolu­tionäre Kraft ist die Kunst.”

Bild
Conrad Felixmüller, Aufruf (Es lebe die Weltrevolution) Detail, 1920, Holzschnitt
Die einzig revolutionäre Kraft :: Ausstellung
  • Mini-Map mit Marker
Vor 100 Jahren schlossen sich viele Künstler, die traumatisiert aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrten, zu revolutionären Vereinigungen zusammen. Im Zuge der Oktoberrevolution in Russland sollte mit künstlerischen Mitteln die Vision einer neuen Gesellschaft realisiert werden – jenseits von Militarismus, Nationalismus und Kapitalismus. Fünfzig Jahre später schien die Möglichkeit einer besseren Welt erneut greifbar: Im Jahr 1968 kulminierten weltweit Proteste gegen den Vietnamkrieg, gegen die Elterngeneration, gegen Repression und Denkschranken. Ein wichtiger Träger dieser Bewegung war die Kunst. Hier konnten neue Formen des Zusammenlebens spielerisch erprobt, Utopien formuliert und Zeitgeschichte kommentiert werden.

Die Ausstellung fragt anlässlich des doppelten Jubiläums nach dem beiden historischen Ereignissen innewohnenden revolutionären Potenzial von Kunst und stellt sich die Frage, wo diese entscheidende Kraft der Kunst heute geblieben ist.