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2.9.2021
Sanierung zu „Die Neue Nationalgalerie”, DE-10785 Berlin
Mies van der Rohe, Grundriss zu „Die Neue Nationalgalerie”, DE-10785 Berlin
Ludwig Mies van der Rohe, Neue Nationalgalerie, Grundriss obere Halle, Tusche auf Papier, 1962‒1965
© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie © Mies van der Rohe / VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Ausstellung 22.08.21 bis 02.07.23

Die Neue Nationalgalerie

Ihr Architekt und ihre Baugeschichte

Neue Nationalgalerie

Potsdamer Straße 50
DE-10785 Berlin
030-266-423401
nng@smb.spk-berlin.de
Ganzjährig:
Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-20 Uhr

Zur Wiedereröffnung widmet sich ein eigener Ausstellungsbereich der Baugeschichte der Neuen Nationalgalerie und dem Wirken ihres Architekten Ludwig Mies van der Rohe.

Schwerpunkte sind zum einen die Bauzeit (1965-1968, zum anderen die Grundinstandsetzung durch David Chipperfield Architects in den letzten sechs Jahren (2015-2021). Ausgewählte Kunstwerke aus der Sammlung der Nationalgalerie mit Bezug zur Architektur des Museums ergänzen die dokumentarische Ausstellung.

Ludwig Mies van der Rohe

Die Neue Nationalgalerie gilt als ein Hauptwerk der westlichen Architektur des 20. Jahrhunderts. Innerhalb der Ausstellung wird der Museumsbau in das Gesamtwerk Ludwig Mies van der Rohes (1886-1969) eingeordnet. Seine Entwurfs- und Bautätigkeit kreiste lebenslang um sehr ähnliche Themen. Seit den 1920er-Jahren verfolgte er ein radikales Entwurfsprinzip: einen möglichst stützenfreien, offenen Raum zu schaffen, bei dem Innen und Außen ineinander übergehen.

Die Ausstellung zeigt die typologische Reihe von Bauten, die Mies van der Rohe während seiner Berliner Schaffenszeit (1906-1938) und nach seiner Emigration in die USA in den 1950er-Jahren entwarf und die den Weg für sein letztes Werk ebneten: die Neue Nationalgalerie. Neben den Original-Grundrisszeichnungen vom Ober- und Untergeschoss und Collagen zur Veranschaulichung des architektonischen Konzepts ist auch das große Entwurfsmodell von 1968 ausgestellt.

Original-Möbel wie ein seit 1968 im Museum genutzter „Barcelona-Chair” und ein Beistelltisch aus Glas verdeutlichen Mies’ umfassenden Gestaltungsanspruch und zugleich die Zeitgebundenheit des Baus.

Werke von Josef Albers und Isa Genzken sowie jüngste Arbeiten von Michael Wesely und Veronika Kellndorfer, die sich mit der Sanierung befassen, ergänzen die Ausstellung.

POI

Ausstellungsort

Neue National­galerie

Bis 3.11.2024, Berlin

Frans Hals

Seine mit lockerem, kühnem Pinsel­strich ausge­führten, skizzen­haft wirkenden Gemälde beein­flussten die Malerei des aus­gehenden 19. Jahr­hunderts. Die Impres­sio­nisten sahen in Hals einen ihrer Vorläufer.

Museum, Berlin

Kunst­biblio­thek u. Kupfer­stich­kabinett

Größ­te graphi­sche Samm­lung in Deutsch­land und eine der vier bedeu­tend­sten der Welt. Euro­päische und ameri­kanische Zeich­nungen und Druck­grafik vom Mittel­alter bis zur Gegen­wart. Illumi­nierte, d.h. mit Male­reien ge­schmück­te Hand­schriften des Mittel­alters.

Ausstellungshaus, Berlin

Kultur­forum Pots­damer Platz

Gebäude­ensem­ble zwischen dem Verkehrs­knoten­punkt Pots­damer Platz und dem frü­he­ren Lützow­platz mit dem Kunst­gewerbe­museum, der Kunst­biblio­thek, dem Kupfer­stich­kabinett und der Gemälde­galerie.

Bis 21.7.2024, Berlin

Nancy Holt. Circles of Light

Über fünf Jahr­zehnte schuf Nancy Holt ein richtungs­weisen­des Werk aus Text, Poesie, Foto­grafie, Film, Video und Land Art.

Museum, Berlin

Gemälde­galerie

Eine der welt­weit be­deu­tend­sten Samm­lun­gen euro­pä­i­scher Malerei vom 13. bis zum 18. Jahr­hun­dert. Meister­werke aus allen kunst­histo­ri­schen Epochen, darunter Gemälde von van Eyck, Bruegel, Dürer, Raffael, Tizian, Cara­vaggio, Remb­randt und Rubens.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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