Ausstellung 25.07. bis 12.10.25
Überzeugt von ihrer Bedeutung, stiftete die Hagengesellschaft der ALBERTINA bereits 1905 ein Konvolut von über 800 Zeichnungen. Tatsächlich gilt die Wiener Künstlergesellschaft als wichtige Vorläuferorganisation von Secession und Hagenbund. Zwischen 1880 und 1900 trafen sich die Mitglieder regelmäßig in ihren Stammlokalen „Zum blauen Freihaus” und „Café Sperl”. Dort entstanden in geselliger Runde hunderte Zeichnungen und Aquarelle von Künstlern wie Josef Engelhardt, Adolf Böhm, Rudolf Bacher, Johann Victor Krämer und anderen.
Die ALBERTINA präsentiert erstmals aus dieser Schenkung Porträts und Karikaturen der Mitglieder, Grotesken, Wiener Alltagstypen, Traumlandschaften und Zeichnungen, die bereits auf die Secession hinweisen. Einige dieser Blätter wurden später in der Kunstzeitschrift Ver Sacrum publiziert.
Die Ausstellung versteht sich als Beitrag zur Erforschung der Wiener Moderne.
Ausstellungsort
Kunst von der Renaissance bis in die Gegenwart in einem der schönsten klassizistischen Palais Europas. Sammlung Batliner, ergänzt durch außergewöhnliche Werke von Paul Klee der Sammlung Carl Djerassi und Hauptwerke der Sammlung Eva und Mathias Forberg.
Bis 10.1.2027, im Haus
In den Habsburgischen Prunkräumen trifft Otto Waalkes auf bekannte Meisterwerke der Albertina.
Bis 11.10.2026, im Haus
Die Ausstellung ergründet die Anfänge der Albertina und die jeweiligen Motive der Sammelnden.
Bis 26.10.2026, im Haus
Die Reise- und Expeditionsfotografie fand im 19. Jahrhundert als damals neues Medium zur Abbildung der Welt zunehmend Einsatz.
Ab 18.9.2026, im Haus
Beide Jahrhundertkünstler rückten die menschliche Existenz ins Zentrum ihrer Bildwelt.
Dependance, Klosterneuburg