Dresden-Bagdad und zurück

Verkehrsmuseum Dresden
15.2.-14.7.2019

Augustusstraße 1
01067 Dresden

www.verkehrsmuseum-dresden.de
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Di-So 10-18 Uhr

Mit dem Bau der Hed­schas- und der Bagdad­bahn unter­nahm der Dresdner Ingenieur Heinrich August Meißner zwei der kühnsten Bau­projekte des 20. Jahr­hunderts. Trotz der ingenieur­techni­schen Meister­leistungen ist Meißner in Ver­gessen­heit geraten.

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Dresden-Bagdad und zurück :: Ausstellung
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Mit dem Bau der Hedschas- und der Bagdadbahn unternahm der Dresdner Ingenieur Heinrich August Meißner (1862-1940) zwei der kühnsten Bauprojekte des 20. Jahrhunderts.

Mit dem Bau der Bahnen wollte der Sultan des Osmanischen Reiches das riesige Land wirtschaftlich erschließen, aber auch Truppen schnell in die entlegenen Teile West- und Südarabiens befördern können, wo häufig Aufstände seine Herrschaft bedrohten. Unter der Anleitung Meißners gelang es, die Trassen über hunderte von Kilometern durch Wüsten und Gebirge, über Schluchten und Flüsse zu legen. Der Bau der Bahnen war auch ein Politikum, da auch das Deutsche Reich an der Seite des Sultans sowie England und Russland auf der anderen Seite ganz eigene Interessen in der Region verfolgten. Zu Meißners Beerdigung in Istanbul gaben ihm neben der deutschen Kolonie auch hohe türkische Würdenträger das Geleit.

Trotz der ingenieurtechnischen Meisterleistungen ist Heinrich August Meißner in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung im Verkehrsmuseum Dresden holt ihn nun anhand eindrücklicher Exponate und z.T. noch nie veröffentlichter Fotografien aus dem Dunkel der Geschichte.