Ein Tag am Meer

Slevogt, Liebermann und Cassirer

Landesmuseum Mainz
9.10.2018-10.2.2019

Große Bleiche 49-51
55116 Mainz

www.landesmuseum-mainz.de
www.kulturschaetze.info/mainz-slevogt/

Di 10-20 Uhr
Mi-So 10-17 Uhr

Zen­tra­les Thema der Aus­stellung ist der künst­le­ri­sche Aus­tausch von Max Slevogt mit seinen Maler­kollegen, den sog. „Deut­schen Im­pres­sio­nisten”. In Gegen­über­stellun­gen mit Gemälden und Grafiken von Max Lieber­mann und Lovis Corinth wird Max Slevogts Aus­ein­ander­setzung mit dem Sujet Sujet einer Strand­land­schaft ver­an­schau­licht.

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Ein Tag am Meer :: Ausstellung
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Zentrales Thema der Ausstellung ist der künstlerische Austausch von Max Slevogt mit seinen Malerkollegen, den sog. „Deutschen Impressionisten”, sowie sein enges Verhältnis zu seinen Berliner Verlegern und Kunsthändlern, den Vettern Cassirer.

Ein vor kurzem aus Privatbesitz aufgetauchtes und bisher der Forschung unbekanntes Gemälde − „Skizze mit Flagge” (1908) von Max Slevogt – steht im Mittelpunkt der Schau. Es zeigt den Strand von Noordwijk in Holland, den der Künstler nur einen Sommer lang besucht. Max Slevogt verbringt dort auf Einladung von Paul Cassirer und seiner Frau Tilla Durieux den Juni/Juli 1908. Diese besitzen dort ein Strandhaus mitten in den Dünen.

Auch Lovis Corinth ist zeitgleich in den Niederlanden und portraitiert Max Slevogt. Max Liebermann reist seit 1906 regelmäßig zu Malaufenthalten dorthin und schließt sich 1908 seinen beiden Kollegen aus der Berliner Secession an.

In Gegenüberstellungen mit Gemälden und Grafiken von Max Liebermann und Lovis Corinth wird Max Slevogts Auseinandersetzung mit diesem in seinem Werk absolut raren Sujet einer Strandlandschaft veranschaulicht.

Die Ausstellung zeigt mit zahlreichen Leihgaben aus bedeutenden Museen somit einen bisher kaum beachteten Aspekt im Werk Slevogts, der in erster Linie durch seine pfälzischen Landschaften bekannt geworden ist.

Seltene Blätter aus dem grafischen Nachlass des Künstlers, beispielsweise von seinem kurzen Aufenthalt in Norderney (1923), oder u.a. unveröffentlichte Briefwechsel mit den Cassirers, die Einblicke in das Netzwerk Slevogts geben, werden im Rahmen dieser Ausstellung erstmals publiziert und ausgestellt.