Eiszeitkunst

Naturkundemuseum Karlsruhe
27.9.2018-27.1.2019

Erbprinzenstraße 13
76187 Karlsruhe

www.smnk.de

Di-Fr 9.30-17 Uhr
Sa-So+Ft 10-18 Uhr

Ein Mammut, eine Frauen­figur, ein Misch­wesen aus Mensch und Löwe, Knochen­flöten – diese ca. 40.000 Jahre alten Objekte mar­kie­ren einen gewal­tigen Sprung in der Ent­wick­lung hin zum moder­nen Menschen. Es sind die älte­sten bislang ent­deckten figür­lichen Kunst­werke und Musi­kinstru­mente.

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Eiszeitkunst :: Ausstellung
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Ein Mammut, eine Frauenfigur, ein Mischwesen aus Mensch und Löwe, Knochenflöten – diese ca. 40.000 Jahre alten Objekte markieren einen gewaltigen Sprung in der Entwicklung hin zum modernen Menschen. Es sind die ältesten bislang entdeckten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente.

Gefunden wurden sie auf der Schwäbischen Alb. Grabungen in verschiedenen Höhlen des Ach- und Lonetals brachten eine bislang einzigartige Anhäufung von Spuren kulturellen Schaffens zum Vorschein. Neben formvollendeten Figürchen aus Mammutelfenbein wurden auch Schmuck und Musikinstrumente aus dieser Zeit gefunden.

Unter der Dachmarke „Weltkultursprung” haben sich der Alb-Donau-Kreis, der Landkreis Heidenheim und die Stadt Ulm zusammengeschlossen, um die „Wiege der Kunst” bekannter zu machen. Die von ihnen entwickelte Wanderausstellung zur eiszeitlichen Kunst präsentiert Repliken dieser Kunstwerke und Musikinstrumente. Sie stellt außerdem die dazugehörigen Fundstellen und die Ausstellungsorte vor, an denen die originalen Fundstücke zu bestaunen sind.

Die eiszeitlichen Jäger und ihre Familien, denen wir diese einzigartigen Zeugnisse früher Kunst verdanken, bewohnten unter anderem die Höhlen im Aach- und Lonetal. Die wichtigsten Fundorte sind die Höhlen Hohle Fels, Geißenklösterle und Sirgensteinhöhle (Achtal) sowie Bocksteinhöhle, Hohlenstein und Vogelherdhöhle (Lonetal). Aufgrund ihrer Bedeutung wurden diese Höhlen Im Juli 2017 zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb” ernannt.