Ausstellung 08.07. bis 07.11.21

Museum Aschenbrenner

Electrine!

Die Künstlerin Electrine von Freyberg 1839 zur Badekur in Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen, Museum Aschenbrenner: Pläne, Reiseberichte und Lithographien sowie Briefe aus der Hand der Künstlerin vermitteln einen Eindruck davon, wie Electrine von Freyberg vor rund 200 Jahren, in der Frühzeit des Tourismus, das Kainzenbad und Partenkirchen erlebte. Bis 7.11.21

Das künstlerische Talent der 1797 geborenen Electrine Stuntz trat schon früh zutage. Bereits mit 13 Jahren fertigte sie in der Steindruckerei ihres Vaters Lithographien mythologischen Inhalts, die hochgelobt wurden. 1813 wurde sie als zweite Frau in die königliche Akademie der Bildenden Künste in München aufgenommen. Der Akademiezeit folgten Reisen mit ihrem Vater nach Paris und Rom.

Ihren späteren Ehemann Wilhelm von Freyberg lernt Electrine 1818 kennen. Das bestickte Hochzeitskleid im Empire-Stil ist in der Ausstellung zu sehen. Es ist nicht das einzige Objekt, das von einer erfüllten Beziehung und einem glücklichen Familienleben erzählt.

Früher Tourismus

Spätestens seit dem Ende der 1830er Jahre reiste die Familie von ihrem Lebensmittelpunkt in München-Thalkirchen regelmäßig in die oberbayerischen Alpen. Das Kurbad an der Kainzenquelle erfreute sich zu dieser Zeit einer zunehmenden Bekanntheit und bot seinen Gästen heilende Anwendungen mit Schwefelwasser.

Die Ausstellung begibt sich auf die Spuren dieser geschätzten Malerin der Goethezeit. Pläne, Reiseberichte und Lithographien sowie Briefe aus der Hand der Künstlerin vermitteln einen Eindruck davon, wie Electrine von Freyberg vor rund 200 Jahren, in der Frühzeit des Tourismus, das Kainzenbad und Partenkirchen erlebte.

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