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24.11.2025
Elefantenherde zu „Elefanten. Wildtiere und Kulturikonen”, DE-97980 Bad Mergentheim
Schachfiguren zu „Elefanten. Wildtiere und Kulturikonen”, DE-97980 Bad Mergentheim
Wollmammut zu „Elefanten. Wildtiere und Kulturikonen”, DE-97980 Bad Mergentheim

Ausstellung 22.11.25 bis 11.01.27

Elefanten. Wildtiere und Kulturikonen

Residenzschloss Mergentheim

Schloß 16
DE-97980 Bad Mergentheim
April bis Okt:
Mi-So 10.30-17 Uhr
Nov bis März:
Mi-Sa 14-17 Uhr
So 10.30-17 Uhr

Sie sind grau, groß und für ihre äußerst gute Merkfähigkeit bekannt: seit Jahrtausenden faszinieren Elefanten den Menschen und sind fester Bestandteil des kulturellen Gedächtnisses. Der Umgang mit ihnen war und ist jedoch nicht immer unbeschwert. Bis heute ist die Jagd auf Elfenbein ein großes Problem und eine Gefahr für die Dickhäuter, ebenso der Verlust des natürlichen Lebensraums. Die Ausstellung zeigt den Elefanten von seiner faszinierenden Seite aber auch, dass er ein vom Aussterben bedrohtes Tier ist.

Die Schau zeigt die Entwicklung der grauen Riesen von der Urzeit über das Mammut bis heute und verrät, was der Elefant mit dem sagenhaften Zyklopen zu tun hat. Elefantenfiguren, Modelle und weitere Ausstellungsstücke, wie etwa ein Zahnfühlspiel, machen die Welt der Rüsseltiere verständlich. Eine interaktive Fotostation im Roten Saal im ersten Obergeschoss lädt dazu ein, Erinnerungsfotos vom Ausstellungsbesuch zu machen. Der Höhepunkt ist jedoch das über drei Meter große Wollmammut mit Jungtier.

Elefanten wurden zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Kulturen als Gottheiten verehrt, als Waffe im Krieg gebraucht oder als Arbeitstier im Dschungel genutzt. Auch Johann Wolfgang von Goethe widmete seine Zeit dem Elefanten – jedoch nicht als Dichter, sondern als Forscher: In Kassel untersuchte er den Schädel eines kleinen Elefanten, um den beim menschlichen Embryo entdeckten Zwischenkieferknochen mit dem eines Tieres zu vergleichen. In der Schau ist sowohl ein lebensgroßes Modell des „Goethe-Elefanten” als auch ein Nachbau vom Arbeitszimmer des Dichters zu sehen.

In zahlreichen Schlössern und Gärten sind übrigens Elefanten als künstlerische Motive zu finden: im Barockschloss Mannheim etwa versteckt sich ein Elefant auf einem Wandteppich inmitten einer paradiesischen Landschaft. Im Kloster Lorch, Hauskloster der mächtigen Stauferdynastie, bildet ein grauer Riese den Mittelpunkt einer Szene im Stauferrundbild, das 2002 vom Lorcher Künstler Hans Kloss fertiggestellt wurde.

Der vielleicht imposanteste Dickhäuter hält sich im Rittersaal von Schloss Weikersheim auf: nur wenige Kilometer vom Residenzschloss Mergentheim entfernt. Eindrucksvoll streckt er seinen Rüssel in den monumentalen Rittersaal.

POI

Ausstellungsort

Residenz­schloss und Deutsch­ordens­museum

800 Jahre Deut­scher Orden, Puppen­samm­lung (1820-1960), Schloß, Stadt­ge­schichte, Bürger­kultur. End­phase der Jung­stein­zeit.

Im gleichen Haus

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Doku­men­ta­tion und Ins­ze­nie­rung im Mörike-Kabi­nett des Deutsch­ordens­museums ent­wer­fen ein Bild des Schrift­stellers und seiner Um­ge­bung in dieser Zeit.

Gehege, Bad Mergentheim

Wild­park Bad Mergent­heim

Museum, Bad Mergentheim

Stup­pacher Ma­donna

Eines der be­deu­tend­sten Werke mittel­alter­licher Tafel­male­rei.

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Museum, Weikersheim

Tauber­länder Dorf­museum

Größte Samm­lung länd­lichen Kultur­guts in Tau­ber­fran­ken. Weik­ers­heimer Ge­schich­te in Wort, Bild und mit Ob­jek­ten. Wein­bau, Land­wirt­schaft, Hafner­ware, Trach­ten, be­mal­tes Mobi­liar.

Museum, Röttingen

Wein­museum

Burg Bratten­stein aus dem 12. Jahr­hun­dert mit re­kon­stru­ier­ter Farb­fas­sung. Wein­bau, die Rö­ttinger Wein­lage Feuer­stein sowie ihre Reb­sorten. Anbau­methoden, Arbeit der Häcker, Lese, Kelter, Reifung, Ab­füllung und Freude am Trunk.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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