Ausstellung 06.02. bis 31.05.26
Sebastian Harwardt beschäftigt sich in seiner Kunst vor allem mit Stadtlandschaften. Seine Bilder zeigen Architektur auf besondere Weise: Gebäude werden isoliert, neu zusammengesetzt oder verfremdet. Dabei interessieren ihn sowohl bekannte Sehenswürdigkeiten als auch unscheinbare Orte wie Industriegebiete, geschlossene Werkstore, Kioske oder Straßenmarkierungen. Schöne und weniger schöne Seiten der Stadt stehen gleichberechtigt nebeneinander.
Die dargestellten Stadtansichten wirken oft sehr genau und detailreich, zugleich aber auch ungewöhnlich oder traumhaft. Durch starke Kontraste, Überlagerungen und überraschende Perspektiven entstehen Bildräume, die real und unwirklich zugleich erscheinen. Der Ausstellungstitel Engramme bezieht sich auf Spuren von Erinnerung – die Werke lassen sich als gespeicherte Eindrücke urbanen Lebens verstehen.
Harwardt arbeitet mit großer handwerklicher Präzision und nutzt verschiedene Techniken. Neben Farbholzschnitten und Siebdrucken setzt er auch Collagen, Malerei und digitale Verfahren ein. In der Serie Beat (2022) entstehen aus architektonischen Motiven vielschichtige Kompositionen aus Linien, Formen und transparenten Farben, die durch Klarheit und Rhythmus überzeugen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, Stadt neu zu entdecken – als Ort von Erinnerung, Struktur und überraschender Schönheit.
Ausstellungsort
Leben in der Universitätsstadt Halle im 18. Jahrhundert, Geschichte der halleschen Studentenverbindungen, Leben und Wirken des Philosophen und Mathematikers Professor Christian Wolff.
Dependance, Halle (Saale)
Zur Ruine „verfallenes Schloss” (Eichendorff) auf dem Felsen an der Saale. Umfangreiche Grabungsarbeiten.
Museum, Halle (Saale)
Musikalischer Werdegang von John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr, beginnend mit den 50ern bis heute.
Museum, Halle (Saale)
1698-1700 erbautes Waisenhaus, über Jahrhunderte ein Symbol des einzigartigen Reformwerks des Halleschen Pietismus, heute wertvollle historische Sammlungen der Stiftungen.