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22.4.2024
(modifiziert)
Kristallgrotte zu „Erlebnisbergwerk Merkers (Bergwerk)”, DE-36460 Merkers
 zu „Erlebnisbergwerk Merkers (Bergwerk)”, DE-36460 Merkers

Bergwerk

Erlebnisbergwerk Merkers

Kali und Salz GmbH

Zufahrtstraße 1
DE-36460 Merkers
Ganzjährig:
Di-Sa 8.30-16 Uhr
Mo 8.30-14 Uhr nach Vereinbarung

Untertägiges Bergbaumuseum mit einzigartiger Kristallgrotte und Goldraum. Bergbaugroßgeräte, Konzertsaal.

In der Grube Merkers wurden fast hundert Jahre lang Mineralien abgebaut. Die im Jahr 1980 entdeckte Kristallgrotte in 800 Metern Tiefe ist der tiefste Punkt im Erlebnisbergwerk und zugleich der Höhepunkt der Besichtigung: eine speziell dafür komponierte Musik-Licht-Installation setzt die riesigen Kristalle mit bis zu einem Meter Kantenlänge in Szene.

Im ehemaligen Großbunker des Bergwerkes, einer riesige Halle zur Speicherung von bis zu 50.000 Tonnen Rohsalz, steht der größte jemals untertägig eingesetzte Schaufelradbagger der Welt. Heute ist aus dem einstigen Salzlager der größte Konzertsaal unter der Tagesoberfläche entstanden.

Das Museum vermittelt auf die wechselhafte Geschichte der Kaliindustrie an der Werra. Arbeitsgeräte und Maschinen aus den Anfängen der Kaligewinnung bis in die Sechzigerjahre zeugen von der schweren und oft auch gefährlichen Arbeit der Bergleute in früherer Zeit. Kinder dürfen hier in Bergbaugroßgeräte einsteigen.

Im historischen Goldraum haben die Nazis zum Ende des 2. Weltkrieges die Gold- und Devisenbestände der Deutschen Reichsbank in Sicherheit gebracht. In weiteren Kammern wurden umfangreiche Kunstgegenstände aus Berliner Museen eingelagert, darunter die berühmte Büste der Nofretete. Das Auffinden dieses Schatzes durch die Amerikaner und ein Besuch von General Eisenhower in der Grube Merkers sorgten im April 1945 weltweit für Schlagzeilen.

Wie arbeitet der Bergmann heute? Ein Kurzfilm zeigt die Arbeitsschritte der Kaligewinnung, und es gibt eine simulierte Sprengung.

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Rainer Göttlinger
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