Ausstellung 28.03. bis 25.09.22

Günter Grass-Haus

Die fantastische Welt der Tove Jansson

Lübeck, Günter Grass-Haus: Die Malerin, Karikaturistin und Schriftstellerin Tove Jansson erlangte hierzulande vornehmlich durch die Mumins Bekanntheit. Doch auch das hierzulande eher weniger bekannte Leben Tove Janssons war schillernd. Bis 25.9.22

Die Malerin, Karikaturistin und Schriftstellerin Tove Jansson (1914–2001) erlangte hierzulande vornehmlich durch die Mumins Bekanntheit: die Kleine Mü, Schnupferich oder das Snorkfräulein sind einige jener fantastischen Wesen, die im Mumintal leben, eine Welt voller Freude und Abenteuer.

Die Geschichten über die weißen Trolle, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt werden, machten Tove Jansson weltberühmt. Seit Jahrzehnten begeistern die Mumins Generationen von Kindern und Erwachsenen.

Doch auch das hierzulande eher weniger bekannte Leben Tove Janssons war schillernd. Sie schuf ein einzigartiges Werk, das von der Leidenschaft für Bilder und Geschichten geprägt ist. Bis heute gilt sie in Skandinavien als Identifikationsfigur.

Als junge Künstlerin karikierte sie den Nationalsozialismus und lebte später ihre Homosexualität frei aus – zu einer Zeit, in der gleichgeschlechtliche Liebe in Finnland strafrechtlich verfolgt wurde.

Die Ausstellung zeigt die Entstehung der geheimnisvollen Muminwelt. Sie spannt den Bogen über das in Deutschland bisher kaum bekannte malerische Œuvre von Tove Jansson bis hin zu ihrer späten Literatur für Erwachsene. Die Schau nimmt kleine und große Museumsgäste mit auf die Reise durch das unkonventionelle Leben und Schaffen von Tove Jansson. Zu sehen sind über vierzig hochkarätige Leihgaben aus Finnland.

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