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31.8.2023
Lubanoff, Hohe Düne Nidden zu „Faszination Nidden”, DE-23701 Eutin
Sergei Lubanoff, Nidden, Hohe Düne, um 1930, Öl auf Holz
Bischoff-Culm, Friedhof in Nidden zu „Faszination Nidden”, DE-23701 Eutin
Ernst Bischoff-Culm, Auf dem Friedhof in Nidden, um 1910, Öl auf Leinwand

Ausstellung 09.09. bis 12.11.23

Faszination Nidden

Eine Künstlerkolonie zwischen Ostsee und Kurischem Haff

Ostholstein-Museum

Schloßplatz 1
DE-23701 Eutin
04521-788-520
info@oh-museum.de
März bis Okt:
Di-So 11-17 Uhr
Nov bis Jan:
Mi-Fr 14-17 Uhr
Sa-So 11-17 Uhr

In den 1890er Jahren gründete sich die Künstlerkolonie Nidden im damaligen Ostpreußen und zog bis zu ihrem Ende im Zweiten Weltkrieg viele bekannte Künstler in die Region. Sie kamen aus dem nahegelegenen Königsberg mit seiner dortigen Akademie, aber auch Maler der Berliner und Dresdener Sezession hielten sich zeitweilig in Nidden auf. Zu ihnen gehörten unter anderem Carl Knauf und Ernst Bischoff-Culm sowie bedeutende Expressionisten wie Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Mollenhauer.

Sie alle malten in unterschiedlicher Form die Motive, die sie auf der Nehrung fanden: die Ostseeküste und die des Haffs, die Kurenkähne mit ihren typischen Wimpeln, die Fischerhäuser und ihre Bewohner, die Dünen und den Friedhof mit den schweren Holzkreuzen. Was die Maler suchten und in Nidden fanden, waren die Reinheit und Ungestörtheit eines einfachen Daseins fernab der Großstädte sowie die Ursprünglichkeit einer durch Licht und Weite faszinierenden Landschaft.

POI

Ausstellungsort

Ost­holstein-Museum

Eutin zur Goethe­zeit: Dichter Johann Hein­rich Voß, Goethe­maler J. H. Wilhelm Tisch­bein und der in Eutin gebo­renen Kompo­nist Carl-Maria von Weber. Eutiner Land­schafts­malerei mit Werken aus dem 19. und 20. Jahr­hun­dert.

Bis 16.6.2024, im Haus

Lars Möller. Moment und Dauer

Mit einer umfang­reichen Auswahl an Bildern, die zum Teil erst­malig öffentlich gezeigt werden, gibt die Eutiner Aus­stellung ein Überblick über die Malerei Lars Möllers der ver­gange­nen Jahre.

Dependance, Cismar

Kloster Cismar

Über 750 Jahre altes, von Bene­dik­tiner­mön­chen aus Lü­beck ge­grün­de­tes Klo­ster. Re­stau­rier­ter Altar aus der Zeit um 1300. Aus­stel­lung zur Ge­schich­te der Anlage.

Gebäude, Eutin

Schloss­museum

Wohn­schloß der Fürst­bischöfe von Lübeck aus dem Hause Schles­wig-Hol­stein-Gottorf, den späte­ren Groß­herzö­gen von Olden­burg. Reich ge­schnitz­ter Spät­barock­altar und Orgel von Arp Schnit­ger in der Kapelle von 1694.

Bis 5.1.2025, Lübeck

Grass Tanzbar

Gezeigt werden Bilder und Plastiken von Tanz­paaren, die Günter Grass geschaffen hat, sowie Manu­skripte seiner Texte zum Thema. High­light ist eine Dreh­bühne mit einer Bar.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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