Ausstellung 05.09.25 bis 26.04.26
Große Namen wie ▸Erich Heckel, ▸Alexej von Jawlensky, Ida Kerkovius und ▸Max Pechstein verleihen der über Jahrzehnte gewachsenen, hochkarätigen Sammlung eines anonymen Wiesbadener Mäzens ihre Strahlkraft und bilden mit den Künstlergruppen „▸Der Blaue Reiter” und „▸Brücke” zentrale Positionen des deutschen Expressionismus ab. Selten ausgestellte Künstlerinnen wie Erma Bossi, Elisabeth Epstein oder Ilona Singer und bedeutende Skulpturen von ▸Ernst Barlach, ▸Gerhard Marcks, Marg Moll oder Milly Steger ergänzen die herausragende Werkzusammenstellung.
Die Ausstellung reflektiert die bewegte Geschichte der in über einhundert Jahren aufgebauten „Abteilung Klassische Moderne” des Museums Wiesbaden, zu deren Umfang und Qualität mehrere Schenkungen und Stiftungen beigetragen haben. Dabei wird museale Arbeit sichtbar gemacht und die Geheimnisse hinter diesen bedeutenden Sammlungszuwächsen aufgedeckt.
Ausstellungsort
Kunstsammlungen: Alexej von Jawlensky, Deutscher Expressionismus (Sammlung Hanna Bekker vom Rath), Konstruktive Kunst, internationale Kunst seit 1960.
Bis 19.4.2026, im Haus
Zehntausende Objekte aus den einstigen Kolonien spiegeln zum einen das Interesse an der weiten Welt, zum anderen aber sind viele dieser Stücke das Resultat von Eroberungen, Ausbeutung und rassistischer Ignoranz.
Bis 9.8.2026, im Haus
Gezeigt werden politische Plakate aus der Sammlung des Wiesbadeners Maximilian Karagöz.
Im gleichen Haus
Geologie, Mineralogie und Paläontologie. Tiere der großen Bewuchszonen (Bioma): Tropischer Wald, Savanne, Wüste, Arktis.
Bis 4.4.2027, nebenan
Die Ausstellung zeigt nicht nur die beeindruckende Vielfalt giftiger Organismen, sondern beleuchtet auch den menschlichen Umgang mit dem Giftigen.