Ausstellung 07.02.20 bis 14.02.21

Museum für sächsische Fahrzeuge

Fix voran mit Frontantrieb

90 Jahre DKW-Rennwagen

Chemnitz, Museum für sächsische Fahrzeuge: „Kenner fahren DKW”, das wusste früher jedes Kind. Von Frontantrieb und 2-Takt-Motor im Automobil mussten die Käufer in den 1920ern jedoch erst überzeugt werden. Warum also nicht bei Autorennen beweisen, wie schnell und zuverlässig diese Technik funktioniert? Bis 14.2.21

„Kenner fahren DKW”, das wusste früher jedes Kind. Auch Rennfahrer setzten gern auf die Zschopauer Marke und errangen beeindruckende Erfolge. Die Sonderausstellung zeigt, dass der sächsische Automobil- und Motorradhersteller DKW Motorsport nicht nur als Testfeld für neue Technologien nutzte, sondern auch als geschickt gewählte Marketingstrategie einsetzte.

Von Frontantrieb und 2-Takt-Motor im Automobil mussten die Käufer in den 1920ern jedoch erst überzeugt werden. Warum also nicht bei Autorennen beweisen, wie schnell und zuverlässig diese Technik funktioniert?

Ab 1930 beteiligten sich das Werk und auch Privatfahrer erfolgreich bei verschiedensten Rennen. Mit speziellen Rekordwagen von Freiherr von Koenig-Fachsenfeld errang DKW im selben Jahr schon 12 Weltrekorde. Auch nach dem Zusammenschluss zur Auto Union setzte sich die Erfolgsserie fort. Viele Privatfahrer nutzen die vergleichsweise günstigen Kleinwagen als Basis für Eigenbauten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in beiden Teilen Deutschlands – einmal unter DKW und in der DDR als IFA – die Zweitakter wieder erfolgreich im Motorsport eingesetzt.

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