Fotografie+Malerei

im Werk von Adolf Frohner

Forum Frohner
21.10.2018-7.4.2019

Minoritenplatz 4
3504 Krems an der Donau

www.forum-frohner.at

tägl. 11-17 Uhr

Die Aus­stel­lung zeigt erst­mals den Zu­sammen­hang zwischen Adolf Froh­ners Foto­grafie und seiner Male­rei auf und skiz­ziert anhand signi­fi­kanter Werk­beispiele das Ver­hält­nis von Foto­grafie und Malerei in Werken von Zeit­genossen Frohners bis zur heutigen Gene­ration.

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Fotografie+Malerei :: Ausstellung
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Seit der Erfindung des fotografischen Mediums stehen Fotografie und Malerei in reger Wechselwirkung. Orientierte sich die Fotografie zunächst an der Malerei und ihrer atmosphärischen Wirkung, so nutzte die Malerei umgekehrt fotografische Motive als Vorbild. Im 20. Jahrhundert brachen die Grenzen zwischen den Kunstdisziplinen immer mehr auf und das fotografische Bild wurde Teil malerischer Strategien.

Dass auch Adolf Frohner wesentliche Impulse seines Werkes der Auseinandersetzung mit dem fotografischen Medium verdankt, wurde durch die Aufarbeitung seines Archives sichtbar. Frohner begab sich seit den 1960er Jahren mit seinem Fotoapparat auf Spurensuche und interessierte sich für Strukturen und Zeichen an Wänden ebenso wie für Unscheinbares und Zufälliges. Experimentierend arbeitete er eigene und gefundene Fotografien in seine malerischen Objekte ein und leistete mit dieser Integration des fotografischen Bildes einen entscheidenden Beitrag zur Erweiterung des Tafelbildes und den Diskurs um Abbild und Realität.

Die Ausstellung zeigt erstmals den Zusammenhang zwischen Adolf Frohners Fotografie und seiner Malerei auf und skizziert anhand signifikanter Werkbeispiele das Verhältnis von Fotografie und Malerei in Werken von Zeitgenossen Frohners bis zur heutigen Generation.